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Archiv der Kategorie Tiere

Hasen im Park 2

Oder sind das Karnickel?

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Das wars. Erschreckend.

Hasen im Park 1

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Fortsetzung folgt.

Im Zoo 2

Noch ein paar Bilder vom Zoobesuch:

1.

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2.

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3.

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4.

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5.

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6.

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Im Zoo 1

Nach 1 Jahr mal wieder ein Zoobesuch.

1.

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2.

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3.

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4.

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5.

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6.

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Wespe

Immer wenn es warm wird, knabbern Wespen an meinem Vogelhaus herum.

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Man hört es, bevor man sie sieht, es macht kratzende Geräusche, wenn sie versuchen, den Bambus oder die Rinde in kleine Teile zu zerlegen.

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Und sie lassen sich dabei auch nicht sonderlich stören.

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Das ist das Material, das sie abnagen und aus dem sie ihre Wespennester bauen:

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Soviel zur Wespe dieses Jahr.

Goethe - Reineke Fuchs

Ich habe vor mir die Ausgabe des Insel Verlages als Taschenbuch, „gebunden“ Nr. 2564 von Johann Wolfgang Goethe „Reineke Fuchs“ In zwölf Gesängen, mit 117 Illustrationen von Joseph Hegenbarth. 1. Auflage Frankfurt 1999.

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Worum geht es in dem Text nochmal?

„Der listenreiche Übeltäter Reineke Fuchs, gegen den die Tiergemeinschaft Klage bei ihrem König erhebt, wird zum Tode verurteilt und dann doch noch hoch geehrt und zum Reichskanzler ernannt. (…) Es siegt in dieser Geschichte nicht die Vernunft, oder gar das Gute, sondern der, der sich schamlos der List und der Macht bedient.“ (eine amazon Kritik).

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Die handelnden Personen sind:

Reineke, der Fuchs
Ermelyn, seine Frau
Reinhardt und Rossel, seine Söhne
Nobel, der Löwe und König
Isegrim, der Wolf
Gieremund, Isegrims Frau
Eitelbauch und Nimmersatt, seine Söhne
Grimmbart, der Dachs
Braun, der Bär
Hinze, der Kater
Lampe, der Hase
Henning, der Hahn
Kratzefuß, die Tochter von Henning
Kreyant und Kantart, seine Söhne
Markart, der Häher,
Boldewyn, der Esel
Bellyn, der Widder
Wackerlos, das Hündchen
Ryn, die Dogge
Lüdtke, der Kranich
Lupardus, der Leopard
Marke, die Ziege
Hermen, der Bock
Bokert, der Biber
Tybbke, die Ente
Adelheid, die Gans
Martin, der Affe
Pflückebeutel, der Rabe
Und noch ein paar Unbedeutende mehr.

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Die Geschichte und damit Reinekes Verhalten ist eigentlich unmoralisch und anarchisch, unsozial und verantwortungslos, aber auch gegen alle Scheinheiligkeit gewendet, rücksichtslos ehrlich oder rücksichtslos verlogen und gleichzeitig erhellend, aufklärerisch, weil er / sie nichts einfach so gelten lässt und hinnimmt sondern aufdeckt und zum Vorschein bringt und hinter Absichten und Beweggründe blicken lässt. „Sapere aude!“

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Es ist ein sehr genussvolles Lesen gewesen. Ohne Einschränkung.

Goethe stellt die (gelogene, erfundene) Geschichte, die Reineke dem König erzählt, von der Verschwörung und dem geplanten Umsturz, dem Aufstand gegen ihn selbst, den König, durch Braun, den Bären, Isegrim und Reinekes eigenen Vater, um einiges blumiger und ausführlicher dar, als Willem das tut. Auch die Beschaffung der notwendigen Söldner, Art und Höhe der Entlohnung usw. sind für Goethe offensichtlich wichtiger als für Willem. Goethe war ja Beamter. Und Reineke muss Zeit schinden, um seinen Kopf zu retten.

Goethe ist an manchen Stellen etwas zurückhaltender oder ungenauer, zum Beispiel bei der Beschreibung der Verletzungen des Paters, die ihm von Hinze, dem Kater zugefügt werden (vergl. das Zitat bei Willem). Bei Goethe heißt es dazu nur (S. 42):

„Hinze dachte zu sterben; da sprang er wütend entschlossen
Zwischen die Schenkel des Pfaffen und biss und kratzte gefährlich.“

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Dafür scheut sich Goethe nicht, die zwei Vergewaltigungen von Gieremund, der Frau Isegrims, durch Reineke Fuchs zu erwähnen. Auf Seite 40, als sie mit dem Kopf im Bretterverschlag feststeckt und später im 11. Gesang, als Frau Gieremund hilflos mit dem Schwanz im Eis festgefroren ist (Isegrim behauptet in seiner Klagerede, Reineke habe sie dazu gebracht, dabei war es ihre eigene Fressgier, wegen der sie ihren Schwanz in das Loch des zugefrorenen Sees hängen ließ) und Reineke sie dabei „übermannt“ (S. 174) Tststs.

Merkbar und zitierfähig für alle Gelegenheiten ist einiges in dem Buch, zum Beispiel der Grabspruch von Kratzefuß, die von Reineke „erlegt“ wurde (S. 19):

„Kratzefuß, Tochter Henning des Hahns, die beste der Hennen,
legte viel Eier ins Nest und wusste klüglich zu scharren.“

Sehr schön. Das klügliche Scharren.

Reineke zieht den Kopf aus der Schlinge, weil das Versprechen, das in seinen Lügen steckt, für die anderen (z.B. den König) zu verlockend erscheint. Damit bringt er sie dazu, das zu tun, was er will. Die Königin fällt wohl zuerst auf die versprochenen Schätze herein. Der König bleibt noch ein Weilchen standhaft: „Denn ein größerer Lügner ist wahrlich niemals gewesen.“ (S. 80) Das weiß er. Und handelt dann doch gegen sein Wissen. Er glaubt ihm. Er will ihm einfach glauben. Obwohl er weiß, dass es falsch ist.

Die „Moral“ also? Wir wollen betrogen werden. Bei uns allen setzt der Verstand aus, wenn wir an unserer Gier, Eitelkeit, Eifersucht, etc. gekitzelt werden. Und wir handeln gegen unseren Verstand. Oft.

Die Verleumdungen von Reineke sind perfide und die Gewalt blutrünstig, (Verbrennungen, Vergewaltigungen, Fell-Abziehen, etc.) aber in den Versen Goethes kommen sie sehr verspielt und kindlich daher, jedenfalls auch ironisch, irgendwie freundlich, fast harmlos, märchenhaft nett.

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Der Hase Lampe – als Begleitschutz zusammen mit Bellyn, dem Widder, dem freigelassenen Reineke zur Seite gestellt – wird von Reineke betrogen, von Reinekes Familie umgebracht (gefressen), sein blutiger Kopf als kleines „Dankeschön“ (als ein „wichtiger Brief“) durch Bellyn, dem ahnungslosen Widder, zurück zum König gebracht. Was natürlich zum Eklat führt, und dazu, dass der ganze Königs-Betrug ans Tageslicht kommt.

Damit schafft es Reineke aber auch, seine Verwandten Isegrim und Braun, den Bären, zu rehabilitieren, die er in seiner Verteidigungsrede als Verräter angeschwärzt hatte, da er sich mit diesem Akt selber als Lügner offenbart. Die Familienehre ist also wieder hergestellt. Nach einigen blutigen Opfern.

Schön ist, wie Reineke es schafft, den König ein zweites Mal davon zu überzeugen, dass die Opfer, die er getötet oder misshandelt hat, selber schuld oder selber die eigentlichen Täter waren. Und sich als besten Freund des Königs darzustellen. Und seine Gier und Eitelkeit bringen den König wieder dazu, Reineke zu glauben. Obwohl er ausreichend gewarnt war.

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Und so endet also der letzte Gesang:

„Hochgeehrt ist Reineke nun! Zur Weisheit bekehre
Bald sich jeder und meide das Böse, verehre die Tugend!
Dieses ist der Sinn des Gesangs, in welchem der Dichter
Fabel und Wahrheit gemischt, damit ihr das Böse vom Guten
Sondern möget und schätzen die Weisheit, damit auch die Käufer
Dieses Buchs vom Laufe der Welt sich täglich belehren.(…)“

Reineke kommt als Übeltäter und „Gewinner“ mal wieder supersympathisch und positiv weg. Man kann ihm eigentlich nicht böse sein. Und man fragt sich: Warum eigentlich nicht?

Frau W. und Herr M. / Erdbeerdrama 4

Aber letztendlich klappte es. Frau Weichbrodt war gerettet. Er wühlte sich ebenfalls wieder aus dem Kompott heraus, suchte Herrn Mindernickel, fand noch die Stelle, an der er versunken war, erkannte, dass alle Hilfe aussichtslos war und trat betroffen den Rückweg an.

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Lully, der unten wacker gewartet hatte (wo war eigentlich Mähchen?), bemerkte, dass die Erdebeere verletzt war. Eine Wunde hatte sich geöffnet, aus der klebriger Erdebeersaft heraus troff.

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Herr Bongartz stand verklebt und benommen da. Das Monster hatte gottseidank seinen Geist aufgegeben.

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Herr Mindernickel hatte genau das Nervenzentrum getroffen. Die weichste und empfindlichste Stelle, die ihn dann verschluckt hatte, war getroffen und das Erdebeermonster hatte daraufhin seinen Geist aufgegeben.

Und es gab ihn wieder her. Aus der Öffnung, die Lully bemerkt hatte, rutschten langsam die verklebten Überreste des verblichenen Herrn Mindernickel heraus.

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Frau Weichbrodt stand fassungslos dabei.

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Herr Bongartz, der ihr das Leben gerettet hatte, war der einzige, von dem sie sich trösten ließ.

Lully hielt sich weise zurück, aber Hans bot ihr pragmatisch und unverkrampft alle Unterstützung an, die sie jetzt brauchen würde.

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Frau Weichbrodt brach in Tränen aus. Und alle versprachen ihr, jetzt besonders eng zu ihr zu sammenzuhalten.

Herr Mindernickel hatte sie von dem Terror des Erdebeerdämons befreit. Dafür würden sie ihm ein Denkmal setzen. Das war eine unvergessliche Heldentat.

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Vierbeiner

Noch ein letzter Nachtrag zum Zoobesuch vom Sommer diesen Jahres.

Bemerkenswert ruhig und freundlich-aristokratisch bewegten sich die Giraffen zwischen ihren Futtertrögen hin und her.

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Antilopen tarnten sich vorzüglich, dösten aber ansonsten auch nur in der Mittagssonne, unbemerkt. Dachten sie.

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Streifenmuster sieht man ziemlich häufig in der Natur.

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Auch gerne beim Tapir, der hinten immer niedriger ist als vorne:

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Aber nicht bei den netten Lamas. Die sind nur einfarbig:

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Das war’s. Versprochen. Nie wieder Zoo.

Frau W. und Herr M. / Erdbeerdrama 3

Und genau das passierte dann auch, wie sie vorausgesehen hatte. Mit einem leisen Laut der Überraschung sank Herr Mindernickel in das weiche Fruchtfleisch der Erdbeere ein. Bis zur Brust.

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Und noch schlimmer. Frau Weichbrodt, die es quasi hätte besser wissen müssen, konnte sich ebenfalls nicht mehr von der Stelle bewegen. Auch sie wurde von dem Erdbeerdämon in sich eingesogen.

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Mit beiden ging es stetig bergab. Immer tiefer sanken sie ein. Gegenseitig riefen sie sich verzweifelt aufmunternde Worte zu, aber keiner wusste, wie sie aus der klebrigen Masse wieder herauskommen sollten. Sich dagegen zu wehren, war unmöglich. Zu klebrig und glitschig war das Zeug. Ekelhaft süß schmeckte der Brei, in dem sie zu ersticken drohten. Dazu noch Sahne? Puh!

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Lully und Professor Bongartz waren starr vor Entsetzen und wussten nicht, was sie tun sollten.

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Herr Mindernickel war definitiv nicht mehr zu retten. Seine letzten Rufe waren nur noch als Blubbern zu erkennen. Auch Frau Weichbrodt sah ihr letztes Stündlein gekommen. Was ein Ende: Ertrunken in der Erdbeere!

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Doch Professor Bongartz wäre kein echter Texanischer Cowboy gewesen, wenn er sich nicht ein Herz gefasst hätte.

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„Halten Sie durch, ich komme!“ rief er nach oben. Und Frau Weichbrodt, die noch einen Hoffnungsschimmer sah, schaffte es, durch stetiges Rudern mit ihrer Handtasche tatsächlich wieder den Kopf etwas weiter aus dem Erdbeerschlamm herauszubekommen.

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Herr Bongartz zog und zog und versank selber dabei fast auch in dem klebrigen roten Brei.

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Ob die Rettung gelingt? Fortsetzung in ca. 2 Tagen.

Frau W. und Herr M. / Erdbeerdrama 2

Frau Weichbrodt wusste auch nicht weiter. Sie bot ihren gesamten Zuckervorrat an, wenn die Erdbeere ihr bloß ihren letzten Rest Sahne ließ, den sie noch zuhause hatte.

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Da hatte Herr Mindernickel genug. „Jetzt ist ein für allemal Schluss mit dieser Unterdrückung“, sagte er. „Wir müssen uns wehren und diesem Früchtchen klar machen, dass man mit uns so nicht umspringen kann. Ich werde das Ding jetzt erledigen.“

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Und bevor die anderen ihn irgendwie zurückrufen oder aufhalten konnten, war er bereits auf das Erdbeermonster hinaufgestiegen.

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Der Untergrund war weich und schwammig und zitterte merklich. Natürlich: Das Erdbeerungeheuer war zornig und versuchte sich nach Kräften zu wehren. „Pass bloß auf dich auf!“, riefen Hans und Lully von unten.

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Aber wie so oft bei ihren Ausflügen: Frau Weichbrodt ließ ihren verehrten Herrn Mindernickel nicht alleine. Sondern folgte ihm in einiger Entfernung nach. Sie ließ ihm gerne den Vortritt.

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Er war immer derjenige, der behauptete, genau zu wissen, wo es lang ginge (na ja, manchmal fand er auch tatsächlich alleine sein Ziel, das musste sie schon zugeben), aber sie war meist instinktiv auf dem richtigeren Weg unterwegs. Das hatte bisher für beide immer hervorragend geklappt. Gemeinsam hatten sie immer erreicht, was und wohin sie wollten.

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Herr Mindernickel stieß einen Jubelschrei aus. Er hatte das ganz oben liegende Nervenzentrum der Erdbeere erreicht. Der Punkt, an dem es ihr ganz besonders wehtat. Hier war die entscheidende Stelle, um sie zu besiegen.

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Frau Weichbrodt hatte Angst. Sie rief ihn zurück. Sie befürchtete das Schlimmste. Sie wusste, dass es dort, wo Herr Mindernickel augenblicklich stand, weiche Stellen gab, die unweigerlich zum Tode führten konnten.

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Fortsetzung folgt nochmal in etwa 2 Tagen.