Dahl – Totenmesse

Das birgt eigentlich immer für Qualität: Arne Dahl. Ich habe gelesen: „Totenmesse“ Kriminalroman aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt. München (Piper TB) 2010, 404 Seiten, € 9,95.

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Was habe ich mir notiert? „Alles eine Nummer zu groß“. Was kommt denn nicht darin vor? Sprengstoff, eine Bank, die ausgeraubt wird, eine Firewall, die durchbrochen wird, Hacker, die Millionen in Sekunden stehlen, die Russenmafia (natürlich auch),  die Stasi, die CIA, der 2. Weltkrieg und die Belagerung von Stalingrad. Die Freundschaft zwischen einem deutschen und einem russischen Wissenschaftler.

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Umweltzertörung und die Energie der Zukunft. „Wasserstoffgas-Ökonomie“ wird das auf Seite 367 genannt. Ein ziemlich abstrußer McGuffin, um den es da geht. Der so hoch aufgebaut werden muss, dass alle Geschütze, die gegen ihn aufgefahren werden,  einigermaßen vom Zweck geheiligt werden.

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Es ist ja gut, möchte man Herrn Dahl zwischendurch zurufen. Eine Nummer kleiner hätte es auch gereicht. Siehe Ani. Oder Hunkeler.

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