Roes – Berdache

Ein schwergewichtiger Krimi: Michael Roes „Der Coup der Berdache“. Roman. Berlin Verlag, 492 Seiten, unterschiedliche Preise.

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Es sind ineinander verschachtelte Erzählperspektiven. Die Zeiten sind verschoben, die Erzähler wechseln, und weil es im Tarnsvestitenmiliö spielt, sind auch die Geschlechter vertauscht.

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Letztlich ist es ein brutaler Mord mit Skalpierung, also irgendwas indianisches.

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Sehr gut. Sehr düster, sehr geheimnisvoll.

amazon: “Ein bißchen erinnert der Titel ja an einen Krimi vom Kiosk-Drehständer. Die Berdache, das werden schon so ein paar Gauner sein! Doch bis man endlich erfährt, was dieses Wort bedeutet, steckt man mitten in der verwirrenden Rekonstruktion eines Kriminalfalles. Das Opfer ist ein FBI-Agent, der in einem Transvestiten-Nachtclub skalpiert wird. Er kommt mit dem Leben davon, aber bei der Täterbeschreibung hat er ein Problem: War es eine Frau oder ein Mann, die/der ihm die Haut vom Kopf gezogen hat? Thor Voelcker, ein schwarzer Polizist, wird mit den Ermittlungen beauftragt. Seine Quellen sind eine transsexuelle Ethnologin vom Stamm der Sequoyah, die ihm die Ritualkultur der Indianer näherbringt, und eine Drag Queen mit Latino-Herkunft. Schon hat man die bizarre Dreieckskonstellation, die diesen Roman strukturiert, ein dreieckiges Verwirrspiel Mann/Frau zwischen den Informanten und einem Detektiv, der sich bei seinen Undercover-Recherchen als Journalist ausgibt“

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Nix wie ran.

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