Perutz – die dritte Kugel

Und das ist der letzte Band aus meinem Regal:

Leo Perutz – Die dritte Kugel. München (dtv), 2007. 330 Seiten, € 9,50.

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Ein seltsames Buch, keiner versteht so wirklich, wer wem welche Geschichte erzählt und für wen die dritte Kugel bestimmt ist.

Die Geschichte und die Erzähler sind ineinander verwoben. Ziemlich undurchsichtig. Auch das Nachwort finder keine Lösung des Rätsels.

Jedenfalls sehr saftig geschildert: Die Eroberung des Aztekenreiches.

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Unglaublich spannend.

amazon: „Es ist das Jahr 1547 und die Spanier kämpfen unter dem General Cortez erbittert um die Eroberung des Aztekenreichs. Mitten drin steckt der Graf Grumbach, der noch vor Cortez mit seinen Truppen nach Amerika aufgebrochen ist und sich dort in die schöne Indianerin Dalila verliebt. In faszinierenden Bildern schildert Perutz die Zerstörung einer grausamen Welt durch eine noch grausamere und das Schicksal des Grafen, der inmitten des Grauen sein Gedächtnis verliert. “

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Das Buch war einer der ersten der vielen phantastisch-kriminalistischen Romane von Perutz. Rätselhaft bleibt nur, warum bis jetzt noch kein Hollywood-Regisseur daran dachte, diesen Historienroman (mit Antonio de Mendoza als herrlichem Bösewicht und der lieblichen Dalila als Kindfrau) auf die Leinwand zu bringen. Bis dahin gibt es immerhin das Kopf-Kino des Lesers. Susanne Habel in der ›Süddeutschen Zeitung‹

›Die dritte Kugel‹ ist ein eigentümliches, urwüchsiges und reines Lesevergnügen, das dazu einlädt, einen der interessantesten deutschsprachigen Erzähler des 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken. Jüdische Zeitung

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Ist eine Empfehlung.

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