Katharina Hacker “Morpheus oder der Schnabelschuh” Erzählungen. Frankfurt (Suhrkamp edition) 1998. 126 Seiten, € 7,50.

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Katharina Hacker nimmt in diesen sieben Geschichten Motive der griechischen Antike auf und stellt sie in unerwartete Zusammenhänge. So fühlt sich etwa ein Hotelier durch seltsame Geräusche eines rollenden Steines beunruhigt, die aus dem Zimmer eines geheimnisvollen Gastes dringen.

Sisyphos im Hotel, Ariadne am Strand, Morpheus, Sohn Hypnos’, des Schlafes, bilden die Personage der Erzählungen, ebenso Minotaurus, Elpenor, Mnemon und Charon, der den Fahrrädern und Autos nachsieht.

Etwas angestrengt.

Kann man lesen.
Teil 6 (Ich hoffe, es wird nicht langweilig…?)




Fortsetzung folgt (es hört nimmer auf…).
Und um das auch zuende zu bringen: Hier ist der vierte und letzte Band:
David Peace “1983″ München (Heyne) 2009. 510 Seiten, € 9,95.

Man hält es ja fast nicht aus.
Brutale, faschistische Verhörmethoden der Polizei, in dem zerhackten, repetitiven Rythmus geschrieben. Folterereignisse duplizieren sich 1969 (S. 157) und 1983 (S. 83). Dieselben Polizisten, ähnliche Fälle. Man verwechselt hin und wieder die Jahre oder die Personen, es ist schon ganz schwer, dem Fall zu folgen.

Schön sind immer wieder die wechselnden Geschwindigkeiten im Erzählfluss. Es ist wirklich gut komponiert.

Aber er sollte nicht 3 handelnde Personen mit “Bob” anreden lassen (Bob Craven, Bob Douglas, Bob Frazer): Das hilft dem Leser nicht.

Ganz ehrlich: Ich bin froh, dass es rum ist. Zum Schluss war es eine Qual. Und die permanente Beschreibung von Unsäglichkeiten wird dann auch irgendwann langweilig. Wenn es keinen Ausweg und keine Entwicklung gibt, ist es auch irgendwie egal.
Also: Der Vollständigkeit lesen und dann zurück zu Thomas Mann.
Teil 4:




Jetzt war alles komplett. Fortsetzung folgt.
Teil 3:



Fortsetzung folgt (Bild 12 fehlt…).
Das ist der Band 3 der vierbändigen Horror-Krimi Geschichte:
David Peace “1980″ München (Heyne), 2001 / 2008. 460 Seiten, € 8,95

Der Yorkshire Ripper, der mindestens 13 ermordete Frauen / Mädchen auf dem Gewissen hat, ist noch unterwegs. Die Verwicklungen der Polizei mit den Zuhältern und der Pornoindustrie sind noch nicht gelöst.

Es ist dunkel schlammig und regnet immer noch ununterbrochen.

Keiner kann helfen. Alles ist vergeblich. Kein Lichtblick.

Schwer zu folgen.
Aber trotzdem: Muss man gelesen haben.