Achternbusch – Atlantikschwimmer

Achgott: Das Buch steht seit 1986 bei mir im Regal und will gelesen werden. Es sieht aber auch zu schön aus. War damals eines der ersten bei stb, die mit neuem Layoutumschlag daherkamen. Also nach 24 Jahren endlich habe ich gelesen:

Herbert Achternbusch „Der Atlantikschwimmer“ („Du hast keine Chance aber nutze sie“ Teil 3. Schriften 1973 – 79). Frankfurt (Suhrkamp) 1986. 540 Seiten, bei amazon antiquarisch € 1,80.

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Das ist voll von Erzählungen und Geschichten „Der Tag wird kommen“, ein Roman über Herby, „Herz aus Glas“, „Die Stunde des Todes“ und Drehbücher.

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Drehbücher: „Das Andechser Gefühl“, „Der Atlantikschwimmer“, und so weiter: „Land in Sicht“, „Bierkampf“, „Servus Bayern“.

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„Ella“, „Der junge Mönch“, „Der Komantsche“, „Gust“, „1979“, „Der Neger Erwin“, Filme, die damals als Skandale in den Kinos liefen. Bayern, die die Filme verbieten wollten. Die katholische Kirche, die das als Gotteslästerung ansah (gekreuzigte Frösche) und was ist uns sonst noch in der Erinnerung geblieben?

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Man muss sich die Texte von einem langsamen Bayern gelesen vorstellen, dann werden sie unglaublich komisch. Da ist er, der bayrische Anarchist. Immer noch großartig.

Bitte beschaffen und wieder auflegen und lesen.

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