Agamben – Die Zeit, die bleibt

Damit fing alles an:

Giorgio Agamben „Die Zeit, die bleibt. Ein Kommentar zum Römerbrief“ Frankfurt (edtion suhrkamp) 2006. 235 Seiten, € 11,00.

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Das ist sehr spannend. Es kommt einem zugute, wenn man Latein oder Griechisch kann, aber es ist auch alles übersetzt.

Agamben kümmert sich eigentlich nur um den ersten Satz aus dem Römerbrief. Und darin exegiert er Wort für Wort.

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Das ist sehr erhellend und erleuchtend. Die Paulinische Zeitvorstellung, das „Neue“, das in der Welt ist und die „Umstände“ der messianischen Zeit.

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Es geht natürlich auch wieder um des Ausnahmezustand Carl Schmidts, und Jacob Taubes kommt auch immer wieder vor.

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Es ist manchmal so, dass man meint, Paulus hätte so systematisch und intelligent gar nicht denken oder schreiben können, wie Agamben ihn interpretiert. Zumindest erhellend ist es. Und anstrengend, ok.

Bitte unbedingt lesen. Wer mag und Interesse hat.

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