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Archive für Oktober 2009
Nizza 4
31.10.2009 von Heiner.Eberle.
Diese Bilder sind alle nicht nachbearbeitet. Manchmal etwas Kontrast zugegeben, das wars aber auch.



Fortsetzung folgt.
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Walser - Liebeserklärungen
30.10.2009 von Heiner.Eberle.
Martin Walser wird mir immer sympathischer.
In diesem Sammelband von Suhrkamp Martin Walser “Liebeserklärungen” (Frankfurt, Suhrkamp 1993. 260 Seiten, € 22,–) schreibt er über einige Lieblinge aus der Weltiteratur, und das ist oft sehr erhellend.

Proust, Hölderlin, Kakfka, Swift.

Die großen halt.
Ist nicht revolutionär, aber er umkreist sein Thema immer schön langsam und bringt den Leser (oder Hörer, manches davon sind Vorträge) zu seiner Überzeugung.

Der schönste Satz ist der:
“Ein Buch ist für mich eine Art Schaufel, mit der ich mich selbst umgrabe.”

Ist nett, muss aber nicht sein.
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Nizza 3
29.10.2009 von Heiner.Eberle.
Nochmal.



Fortsetzung folgt.
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England 18
28.10.2009 von Heiner.Eberle.
Marlborough



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Nizza 2
27.10.2009 von Heiner.Eberle.
Weiter geht.
Man muss doch mal shauen, was aus der Canon Powershot G10 rauszuholen ist:



Fortsetzung folgt. Garantiert.
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Müller - Herztier
26.10.2009 von Heiner.Eberle.
Ja, das musste mal sein: Herta Müller “Herztier”. Roman, München (Hanser) und Fankfurt (Fischer TB) 2007, 251 Seiten, € 9,95.

Die gute Frau Müller hat den Nobelpreis für Literatur bekommen. Deshalb musste ich dringend mal was von ihr lesen. Und es hat sich gelohnt.

Die Sprache ist so einfach und stellt die Verhältnisse in Rumänien, die so bedrückend sind, so deutlich dar, dass man selbst ganz bedrückt wird und nachfühlt.

Eine Rezension von amazon, die ganz richtig ist:
“Erzählt wird die Geschichte einiger junger Menschen im vorrevolutionären Rumänien (Temeschwar in den 80ern). Die kunstvolle Verschlingung der poetischen Sprachbilder mit der erschütternden Geschichte erzeugen eine ungeheuere Dichte, die den Leser von Beginn an in ihren Bann zu schlagen vermag.
Nach dem Selbstmord Lolas, einer Kommilitonin der Erzählerin, lernt diese drei Männer kennen: Edgar, Kurt und Georg. Die jungen Leute verbindet eine Art Seelenverwandtschaft und sie bleiben auch nach dem Studium in Kontakt. In der Maschinenfabrik, in welcher die Protagonistin eine Arbeit als Übersetzerin antritt, lernt sie die junge Rumänin Tereza kennen und freundet sich auch mit ihr an. All dies geschieht vor dem Hintergrund des Ceausescu-Regimes. Die Beschreibung der Lebensumstände, die ständigen Schikanen durch den rumänischen Geheimdienst Securitate und die daraus resultierende Unmöglichkeit ein normales Leben führen zu können, liefern ein bedrückendes Zeugnis vom Nicht-leben-Können in einer menschenverachtenden Diktatur. Verrat und die ständige Angst davor, Beschattung und Verhöre führen zur vollkommenen Zerrüttung der Charaktere. Auch die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland lässt die Gehetzten keine Ruhe finden. Das Auge der Macht sieht überall hin.

Die beklemmende Atmosphäre wird zusätzlich durch die vielfältige Krankheits- und Todesmotivik (rätselhafte “Selbstmorde”, Krebs, Wahnsinn…) getragen, die das Buch wie ein roter Faden durchzieht. Wo ein normales Leben nicht möglich ist, bleibt dem Menschen nur die Flucht in den Irrsinn oder in den Tod…”
Also los geht’s: Müller lesen!
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Nizza 1
25.10.2009 von Heiner.Eberle.
Am Main gibt es eine Stelle, die heißt Nizza.
Weil das Klima und die Vegetation da schon wirklich mediterran ist.



Fortsetzung folgt.
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England 17
24.10.2009 von Heiner.Eberle.
Avebury





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Lederwarenmuseum 5
23.10.2009 von Heiner.Eberle.
Die letzte Lieferung:



Das war ein heißer Sonntagsausflug im August 2009.
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Henscheid - 10:9 für Stroh
22.10.2009 von Heiner.Eberle.
Alt aber gut: Eckhard Henscheid: “10:9 für Stroh. Drei Erzählungen” Berlin (Alexander Fest Verlag) 1998, 196 Seiten, in dieser Ausgabe nur noch antiquarisch erhältlich, aber ansonsten in der Henscheid Werkausgabe bei Zweitausendeins für unglaubliche € 9,90 pro fast-1000-seitigen fadengebundenen Band. Dort in “Erzählungen Band 2″ enthalten.

Ganz große Literatur: In der ersten Geschichte beschreibt er das Duell eines Rigorosums zwischen Prüfer und Prüfling, das eben leider 10:9 für Stroh ausgeht. Die zweite Geschichte handelt von Krankheit, naja.

Aber dann, in der letzten Geschichte, wo Wolfgang Hildesheimer als absurde Figur, mit seiner Frau, eine Reise im Zug von Poschiavo (Engadin) nach Graz zu einer Lesung unternimmt, merkt man, wie bravourös Henscheid Fragen von Leben und Überleben oder Tod und so weiter stellen kann. Und womöglich beantworten.

Ich muss Henscheid nicht mehr anpreisen.

Kauft Euch die Werkausgabe.
10 Bände für € 99,00!
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