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Archive für September 2009

England 11

Salisbury

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Ironman 2009 3

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Naja, die Bilder hätte man auch lassen können.

Fertig.

Lethem - Schlaf

Das ist wie der “big sleep” von Chandler: Jonathan Lethem “Der kurze Schlaf”. Roman Köln (Tropen Verlag) 2003. 336 Seiten, 19,90.

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Amazon schreibt:

“In einer Welt, in der Fragen mit einem Tabu belegt sind, steht der “Privatinquisitor” Conrad Metcalf auf verlorenem Posten. Als er von dem verzweifelten Orton Angwine mit der Aufklärung eines Mordfalls beauftragt wird, ahnt er auch, dass es sich um eine verlorene Sache handelt. Angwine wird von den allmächtigen staatlichen Inquisitoren als der Schuldige angesehen, und so scheint sein Gang in die Tiefkühltruhe unausweichlich — dort werden Kriminelle und unbequeme Bürger Kosten sparend gelagert. Doch wie alle guten Privatermittler hat auch Metcalf einen Hang für aussichtslose Fälle.

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Dabei kann es sich Metcalf eigentlich gar nicht leisten, den staatlichen Inquisitoren in die Quere zu kommen. Auf seinem Konto befinden sich nur noch 75 “Karmapunkte” — sind sie verbraucht, so wartet auch auf Metcalf die Tiefkühltruhe. Allerdings hat Metcalf auch nicht viel zu verlieren: In dem pervertierten Kalifornien der Zukunft, dass von “evolutionstherapierten” sprechenden Tieren und “Babyköpfen” bevölkert ist, hält er sich nur mithilfe von maßgeschneiderten Designerdrogen am Leben, die praktischerweise von staatlichen Stellen ausgegeben werden. Obendrein ist Metcalf seit einer gescheiterten Beziehung mit dem Seelenleben und den Empfindungen einer Frau ausgestattet, fühlt sich aber weiterhin von Frauen angezogen.

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Ätzende Satire, treffsichere Dialoge und das zu Herzen gehende Schicksal der Hauptfigur machen den skurrilen Mix aus Krimi und Science Fiction zu einem besonderen Leseerlebnis. Der Autor des preisgekrönten Motherless Brooklyn erschafft von der ersten Seite an eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit und Isolation, in der einzig Metcalfs Seele wie ein einsames Leuchtfeuer brennt: “Um uns herum herrschte Stille im Haus, Totenstille, und draußen vor dem Fenster schien die Nacht mit ihrer Finsternis die Existenz der Stadt auszulöschen. Doch unter dem Mantel der Nacht lebte die Stadt weiter. Unabhängig voneinander durchquerten Menschenwesen die Dunkelheit auf dem Weg zu ihren einsamen Zielen, zu einem öden Hotelzimmer, zu einem Rendezvous mit dem Tod. Niemand stellte sich je diesen Wesen in den Weg, um zu fragen, wohin sie gingen — niemand wollte es wissen. Niemand außer mir — dem Wesen, das Fragen stellte, dem minderwertigsten Geschöpf von allen. Nur ich war dumm genug anzunehmen, daß etwas an dieser Stille, die sich wie ein behandschuhter Würgegriff um die nackte Kehle der Stadt gelegt hatte, nicht stimmte.”

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Tolles Buch.

Ironman 2009 2

Und jede Menge Volk unterwegs:

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Fortsetzung folgt.

England 10

Winchester

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Ironman 2009 1

Es war mal wieder ein Riesenevent:

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Fortsetzung folgt.

Lewinsky - Melnitz

Ein dickes Buch, das ich da gelesen habe: Charles Lewinsky “Melnitz” Roman. München (dtv) 2007. 772 Seiten, € 12,90.

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Amazon schreibt:

“Fast zeitgleich mit Oliver Hirschbiegels nach einer Lewinsky-Vorlage gedrehtem Film Ein ganz gewöhnlicher Jude mit Ben Becker in der Hauptrolle, erscheint die fast 800 Seiten starke Saga der jüdischen Familie des Salomon Meijer. Deren geruhsames Leben im schweizerischen Judendorf Endingen wird gründlich auf den Kopf gestellt, als im Jahre 1871 der aus der französischen Armee entflohene Janki auftaucht. Eine lange Reise ins Unaussprechliche beginnt. Mit dabei, Onkel Melnitz, der immer, wenn er gestorben war, wieder zurückkehrte. Und der immer schon alles wusste!

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Sie werden geduldet, die Schweizer Juden, mehr nicht. Dies machen die über vier Generationen sich erstreckenden Lebensläufe all der Meijers, Jankis, des eleganten Lebemanns François, bis hin zum Ururenkel Hillel klar. Das Ringen um Anerkennung bleibt vergebens, so vorbildlich die Lebensweise all dieser Menschen auch sein mag, die sich als Juden eigentlich gar nicht mehr begreifen. Die Schikanen nehmen kein Ende. Als im Jahr 1893 die Schweiz das Schächtverbot erlässt, bedeutet dies das Ende des Metzgers Pinchas. Juden müssen ihr Fleisch fortan importieren. Selbst die christliche Taufe, François’ letzter Versuch der Assimilation, bringt nicht die ersehnte Anerkennung. Onkel Melnitz, der stets präsente Untote, hat es längst gewusst. Durch die Jahrhunderte mäandernd, kennt er die Losung: Einmal Jude immer Jude. Sie werden uns nie anerkennen!

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Lewinsky schuf ein unspektakuläres, von Traurigkeit getöntes und stilles Werk von erhabener Größe, das in der bislang größten Menschheitskatastrophe sein unheilvolles Ende findet. Als Hillel bei einer Schweizer Veranstaltung entsetzt die Worte des Demagogen, “Juden könne man nicht bessern, man kann sie nur ausrotten!” vernimmt, kennt er das fürchterliche Schicksal, das den deutschen Zweig der Familie Meijer erwartet. Und Onkel Melnitz? Der ewige Mahner? Der kann nur bitter lachen. Er hatte wieder mal alles gewusst! Charles Lewinsky, seinem Sprachrohr, muss man unendlich dankbar sein.”

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Schönes Buch.

Hauptfriedhof 17

Der letzte Berühmte. Ein Orientalist?

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Soviel dazu.

England 9

Winchester

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Hauptfriedhof 16

Berühmte Menschen 2:

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Fortsetzung folgt noch einmal.