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Archive für August 2009
Koeppen - Der Tod in Rom
31.8.2009 von Heiner.Eberle.
Ganz großer Roman: Wolfgang Koeppen “Der Tod in Rom”. Frankfurt (Suhrkamp, Original bei Scherz 1954) € 8,90 oder so ähnlich.

Da gibt es Stellen, die sind einfach unglaublich: Unbedingt lesen: Die Problematik des Klatschens beim Konzert Seite 154.

amazon:
Worum geht es nun in „Der Tod in Rom”? Familientreffen in der Ewigen Stadt am Tiber. Der ehemalige Wehrmachtsgeneral Judejahn - „in Abwesenheit zum Tode verurteilt” und jetzt als Waffenlobbyist tätig - will zurück nach Deutschland. Oder wie er es formuliert: heim ins Reich. Sein ungeliebter Schwager Pfarrath soll ihm schleunigst den Weg ebnen. Auf ihre Söhne können sie dabei nicht zählen. Der eine, Adolf, sucht Trost und Heil in der Religion. Der andere, Siegfried, ist Tonsetzer und homosexuell. Beide sind in den Augen ihrer Nazi-Väter „undeutsche” Schandflecken für die ganze Sippe. Denn sie wollen sich nicht einfügen in die Bemühungen um eine Wiedergeburt des großdeutschen Reiches. Adolf und Siegfried leiden unter ihrer Vergangenheit im III. Reich. Und fürchten sich vor ihren Eltern. In Rom, der Stadt Cäsars und Mussolinis, aber gibt es kein Entkommen. Und Judejahn lässt bis zu seinem jämmerlichen Tod - „… der durch die Umstände zu einer Weltnachricht wurde, die aber niemand erschütterte” - seiner unbeirrbaren Vorstellung von der „Endlösung der Judenfrage” grausame Taten folgen. Dann macht er sich auf den Weg zu den Göttern nach Walhall, wie es seine an Führertod und verlorenen Kriege leidende Frau schon frühzeitig voraussagt. Für die Nachgeborenen des Schreckens ändert sich nichts. Aber sie wollen verzeihen. Und beten um Vergebung für die Sünden ihrer Väter.

Alles sehr klasse.
Lesen!
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Hauptfriedhof 5
30.8.2009 von Heiner.Eberle.



Fortsetzung folgt.
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England 3
29.8.2009 von Heiner.Eberle.
Canterbury






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Hauptfriedhof 4
28.8.2009 von Heiner.Eberle.



Fortsetzung folgt.
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Schneider - Hunkeler
27.8.2009 von Heiner.Eberle.
Ein Krimi von Hansjörg Schneider: “Hunkeler und die goldene Hand”. Zürich, Ammann Verlag 2008. 250 Seiten. Gebunden mit Lesebändchen und Landkarte. € 18,90.

Der neue Hunkeler beginnt damit, daß Kommissär Hunkeler im Außenbecken des Solbades Eden in Rheinfelden liegt und Rückenbeschwerden kuriert. Er sieht einen seltsamen Taucher vorbeitreiben. Es ist die Leiche eines alten, schwulen Kunsthändlers aus Basel. Da Rheinfelden zum Aargau gehört, ermittelt die Aargauer Kantonspolizei. Sie verhaftet einen Strichjungen, der ebenfalls im Eden gebadet hat. Der Fall scheint gelöst. Doch Hunkeler glaubt das nicht. Da er krank geschrieben ist, hält er sich vorerst zurück. In den folgenden Tagen werden aus verschiedenen Museen der Umgebung Kunstwerke gestohlen. Im Basler Hauptbahnhof fliegt ein Schließfach in die Luft, und im Hotel Drei Könige wird ein Zimmer verwüstet. Hunkeler fährt an die Tatorte, fragt sich durch, ermittelt. Er findet eine Spur, die zur goldenen Hand Rudolfs von Rheinfelden führt, die von Kunsträubern in Sachsen gestohlen und nach Basel gebracht worden ist, um hier einem Basler Kunsthändler verkauft zu werden. Es gibt aber auch andere Leute, die sich für die goldene Hand interessieren…
Sagt amazon.

Also eigentlich geht es um alles. Vor allem um die schöne Landschaft im Jura und in der Schweiz. Und um Schweine, die Hunkeler jetzt großziehen (lassen) will.

Man ist sich ja nie sicher, ob Hunkeler Urlaub macht oder an dem Fall arbeitet. Aber immer ist es toll, wie er aus den Bauern und den Leuten vom Land die Informationen rausbekommt.

Alle Krimis von Schneider: Lesen!
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Hauptfriedhof 3
26.8.2009 von Heiner.Eberle.



Fortsetzung folgt.
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England 2
25.8.2009 von Heiner.Eberle.
Dover etc.





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Hauptfriedhof 2
24.8.2009 von Heiner.Eberle.



Fortsetzung folgt.
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Charlotte Bronte - Jane Eyre
23.8.2009 von Heiner.Eberle.
Weltliteratur: Charlotte Bronte “Jane Eyre”. Zürich (Manesse) 778 Seiten, oder in irgendeiner anderen Ausgabe zu den unterschiedlichsten Preisen.

Tja: ein Drama um Emanzipation einer Frau im 19. Jh in England.

Einer der berühmtesten Frauenromane der Welt!
Als vor rund 150 Jahren ›Jane Eyre‹ in London erschien, war ein Bestseller der Weltliteratur geboren. Der ergreifende Roman über eine Waise, die allen Widrigkeiten zum Trotz zur selbstbewussten Persönlichkeit heranreift und am Ende das Glück in der Liebe findet, ist seither millionenfach gedruckt, in fast alle Sprachen übersetzt, kürzlich neu verfilmt und von Lesergenerationen »verschlungen« worden. Ein prominenter Fan war Queen Victoria.

Charlotte Brontë , geboren am 21.4.1816 in Thornton und gestorben am 31.3.1855 in Haworth (Yorkshire), ist die älteste der drei außergewöhnlichen Schriftsteller-Schwestern. In der Abgeschiedenheit des elterlichen Pfarrhauses in Yorkshire begann sie schon früh Gedichte zu schreiben. Dort entstand auch »Jane Eyre« (1847), einer der berühmtesten Frauenromane der Welt, der den Lebensweg einer englischen Gouvernante zeichnet.

Das oben sind alles Texte von Amazon.
Der Roman ist voller Tabubrüche. Die inneren Kämpfe der Jane Eyre werden so offen beschrieben wie nie davor. Ihre Entscheidungen sind revolutionär in der damaligen Zeit (gegen die Bindung an den sorgenden Mann, für das Durchkämfen um auf eigenen Füßen zu stehen, den eigenen Weg gehen auch gegen alle gesellschaftlichen Normen etc.).
Das hat der Gesellschaft einen grpßen Schritt nach vorne gebracht. Dafür muss man Frau Bronte und ihren Schwestern (den taubengrauen) einfach immer noch dankbar sein.
Man muss das vor allem lesen.
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Hauptfriedhof 1
22.8.2009 von Heiner.Eberle.



Fortsetzung folgt.
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