Treichel – Entwurf

Folgendes habe ich gelesen: Hans Ulrich Treichel „Der Entwurf des Autors“ Frankfurter Poetikvorlesungen. Frankfurt (edition suhrkamp) 2000. 116 Seiten, € 8,50.

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Perlentaucher.de:

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.11.2000
Zwiespältig äußert sich Sebastian Domsch über diesen Band. Zunächst zeigt er sich erstaunt darüber, dass hier kaum „Handwerkliches“ geboten wird, und das, obwohl Treichel doch Dozent in Leipzig für die „Kunst des Schreibens“ ist. Stattdessen erfahre man viel über Treichels Biografie und darüber, was ihn zum Schreiben gebracht hat. Das ist vor allem Defizit, Leere, Langeweile, wobei sich das Defizit vor allem auf die Tatsache bezieht, dass Treichel als Flüchtlingskind „von jeder Vergangenheit abgeschnitten“ war. Die Konzentration auf Biografisches hat nach Domsch jedoch auch Nachteile. Denn Treichels Roman „Tristanakkord“, der nicht mit Biografischem zu fassen ist, kommt daher in diesen Vorlesungen nicht vor. Bedauerlich findet Domsch dies, allerdings bewertet er die Vorlesungen insgesamt als „auf unterhaltsame Art belehrend“.

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Das meine ich doch auch: Mir hat das sehr viel Spass gemacht.

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Und irgendwie hört sich das auch ganz schön ehrlich an.

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