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Archive für Mai 2009
Mercier - Nachtzug
31.5.2009 von Heiner.Eberle.
Jetzt habe ich auch einmal ein Buch von ihm gelesen, nachdem mir das mehrfach ans Herz gelegt wurde: Pascal Mercier (bürgerlich Peter Bieri) “Nachtzug nach Lissanbon” Bertelsmann (Random House) 695 Seiten, kleine Buchausgabe mit Lesebändchen. 2004 / 2008, € 10,00.

Wahrscheinlich kennen viele den Plot: Lebensmüder Professor hat Erweckungserlebnis, schmeisst alles hin und fängt ein neues Leben an. Da gibt es ein Buch, das er immer wieder in Auszügen zitiert, Briefe, Bekanntschaften und Situationen, die ihn immer weiter in das Salazar Portugal hineinziehen.

Man fragt sich, warum er die Texte aus dem Buch nur so in Schritten liest und nicht, wie es ein Professor “Mundus” systematisch tun würde. Er lässt sich durch die Schriftstücke treiben, wie wenn er sie schön über die 600 Seiten verteilen wollen würde.

Und natürlich stecken sie voller Weltweisheiten. Die der Professor hier offensichtlich zum ersten Mal so liest. Die aber auch zusammengestückelt und komponiert sind. Da sollte er doch mal Bezüge herstellen und nicht so naiv bewundernd daneben stehen, das dürfen die Leser, aber doch nicht der Professor. Das ist schon eine Schwachstelle…

Also: Man muss nicht.
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Maloja 2009 16
29.5.2009 von Heiner.Eberle.
Fortsetzung Sils:






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Ritzel - Forellenquintett
27.5.2009 von Heiner.Eberle.
Der neue Kriminalroman von Ulrich Ritzel “Forellenquintett”. Bertelsmann (vulgo Random House) 2007 / 2009. 384 Seiten, € 9,00.

Ein gutes Buch.

Und jetzt nehme ich zurück, was ich vor ein paar Tagen zu Arne Dahl gesagt habe. Hier ist nämlich der Fall, dass man sich an einen zurückliegenden Krimi von Herrn Ritzel erinnern muss, um die Geschichte in ihrer ganzen Tragweite zu sehen. Nicht bei Dahl. Das war mein Fehler. Ich gebe es zu. Ich werde alt. Ja! Sorry. Es liegt auch schon einige Zeit zwischen Auslesezeitpunkt und Kritikschreibpunkt, wenn man das, was ich hier zur Website bringe, überhaupt als Kritik bezeichnen kann.

Es ist ja doch eigentlich eher “Buchhaltung”: Warum in Anführungszeichen?
Also der neue Ritzel ist gut. Besser als 90% des anderen Kriminalroman-Zeugs. Bitte lesen.
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Maloja 2009 15
25.5.2009 von Heiner.Eberle.

Der Tag in Sils.





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Treichel - Entwurf
23.5.2009 von Heiner.Eberle.
Folgendes habe ich gelesen: Hans Ulrich Treichel “Der Entwurf des Autors” Frankfurter Poetikvorlesungen. Frankfurt (edition suhrkamp) 2000. 116 Seiten, € 8,50.

Perlentaucher.de:
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.11.2000
Zwiespältig äußert sich Sebastian Domsch über diesen Band. Zunächst zeigt er sich erstaunt darüber, dass hier kaum “Handwerkliches” geboten wird, und das, obwohl Treichel doch Dozent in Leipzig für die “Kunst des Schreibens” ist. Stattdessen erfahre man viel über Treichels Biografie und darüber, was ihn zum Schreiben gebracht hat. Das ist vor allem Defizit, Leere, Langeweile, wobei sich das Defizit vor allem auf die Tatsache bezieht, dass Treichel als Flüchtlingskind “von jeder Vergangenheit abgeschnitten” war. Die Konzentration auf Biografisches hat nach Domsch jedoch auch Nachteile. Denn Treichels Roman “Tristanakkord”, der nicht mit Biografischem zu fassen ist, kommt daher in diesen Vorlesungen nicht vor. Bedauerlich findet Domsch dies, allerdings bewertet er die Vorlesungen insgesamt als “auf unterhaltsame Art belehrend”.

Das meine ich doch auch: Mir hat das sehr viel Spass gemacht.

Und irgendwie hört sich das auch ganz schön ehrlich an.
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Ende 26
22.5.2009 von Heiner.Eberle.
Der Ufomann sang sein kleines Lied “Weine nicht, Rafaela!”

Das war mal wieder super gelaufen.
Der Trick mit Philip Bethge war ihm noch rechtzeitig eingefallen.

Aber da würde sie auch noch darüber hinwegkommen.
Er hatte ja ganz eigene Methoden, schöne Frauen zu trösten.

Endgültig Ende und Schluss.
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