Patrick Roth – Riverside

Das hört sich so amerikanisch-lustig an, doch dann ist es eine heftige „Christusnovelle“: Patrick Roth „Riverside“ Frankfurt (suhrkamp) 1994. 93 Seiten, € 6,–.

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Um was geht es?

Es geht um die Gefangennahme Jesu und die Geschichte von einem aussätzigen alten Mann und seinem später erkennenden Sohn.

Eine altertümliche Sprache und das religiöse Thema erwartet man hier erstmal nicht. Aber es zieht einen in seinen Bann und man muss das einfach weitelesen, weil es schon auch ziemlich spannend ist.

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Also wirklich ein Tipp: Lesen.

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Das meint auch dieser Rezensent bei amazon:

Poetisch und anrührend ist diese Erzählung, die zu Anfang verwirrt. Je mehr man sich in den Sog der ungewohnten Geschichte hineinläßt, desto mehr wird man vom Sujet gepackt. Und als sich zum Schluß alle rätselhaften Szenen des Anfangs erklären, ist man fasziniert von der großen Erzählkunst Patrick Roths. Man sollte sich von der bildreichen Sprache nicht hindern lassen, eine ganz neue Facette der Leidensgeschichte Jesus kennenzulernen. Daß damit eine ganz persönliche Heilsgeschichte des Aussätzigen verbunden ist, gibt den Ereignissen eine ganz neue Bereicherung.

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