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Archive für Januar 2009

Feinde 4

Er ist auf die Welt gekommen, sein Hunger ist unersättlich, er kennt keine Gnade, er schlägt rücksichtslos und sinnlos zu. Das einzige, was er kennt, ist Gier.

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Doch er ist ungeduldig. Er kann nicht mehr lange warten. Er muss töten, sonst muss er selber untergehen. Er benötigt neue Energie, und darum sind seine Schergen unterwegs, kleine Menschen zu sammeln.

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Es wird eine Metzelei geben.

Fortsetzung folgt. Leider.

Ani - Hyänen

Friedrich Ani - “Idylle der Hyänen”. München (dtv) 2007, (davor Erstausgabe Zsolnay 2006), 348 Seiten, € 8,95.

Ani, der begabteste Krimiautor in Deutschland, auch Autor vieler Münchner Tatorte, hat einen komplexen Roman geschrieben um Kindesentführung und Mord.

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Neu und zum ersten Mal ermittelt hier sein Kommissar Polonius Fischer, eine ehemaliger Mönch, der ständig von einer Kollegin genervt wird, weil er früher einmal Mönch war.

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Passenderweise spielt dieses Sujet in dem Fall und bei einer der Mitwirkenden auch eine elementare Rolle.

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Und so har man an dem Buch insgesamt doch sehr viel Spaß und Spannung.

Feinde 3

Das hier ist der Herr des Universums. Wegen ihm sind die beiden roten Monster unterwegs und tun Unheil.

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Er, dessen Namen man nicht aussprechen darf, ist Herr und Meister. Sein Hunger und seine Grausamkeiten kennen keine Grenzen.

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Er ist mit modernster Technik ausgestattet, muss er auch, weil er sonst nicht überlebensfähig wäre. Sein Raumschiff ist sein Panzer und sein Rückgrad.

Fortsetzung folgt.

Frankfurt Hoch 4 3

Bald ist es fertig.

1.

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2.

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3.

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4.

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Feinde 2

Der zweite im Bunde, auch ein aufgezogener Schurke:

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Man kann sich nicht das Übel vorstellen, das sie auszuhecken hier sich anschicken.

Doch letztlich muss es zum bitteren Ende führen.

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Fortsetzung folgt.

Patrick Roth - Riverside

Das hört sich so amerikanisch-lustig an, doch dann ist es eine heftige “Christusnovelle”: Patrick Roth “Riverside” Frankfurt (suhrkamp) 1994. 93 Seiten, € 6,–.

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Um was geht es?

Es geht um die Gefangennahme Jesu und die Geschichte von einem aussätzigen alten Mann und seinem später erkennenden Sohn.

Eine altertümliche Sprache und das religiöse Thema erwartet man hier erstmal nicht. Aber es zieht einen in seinen Bann und man muss das einfach weitelesen, weil es schon auch ziemlich spannend ist.

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Also wirklich ein Tipp: Lesen.

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Das meint auch dieser Rezensent bei amazon:

Poetisch und anrührend ist diese Erzählung, die zu Anfang verwirrt. Je mehr man sich in den Sog der ungewohnten Geschichte hineinläßt, desto mehr wird man vom Sujet gepackt. Und als sich zum Schluß alle rätselhaften Szenen des Anfangs erklären, ist man fasziniert von der großen Erzählkunst Patrick Roths. Man sollte sich von der bildreichen Sprache nicht hindern lassen, eine ganz neue Facette der Leidensgeschichte Jesus kennenzulernen. Daß damit eine ganz persönliche Heilsgeschichte des Aussätzigen verbunden ist, gibt den Ereignissen eine ganz neue Bereicherung.

Feinde 1

Über unrühmliche Gestalten muss ich berichten. Zum einen 2 heimtückische Käfer, von denen der eine nur dumm lächelt:

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Und keineswegs erkenntlich macht, wie gefährlich er sein kann.

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Zum anderen von seinem Freund, auch einem aufgezogenen Schurken, der in der Kolonie Angst und Schrecken verbreiten wird.

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Fortsetzung folgt.

Stuhl 2

Ohne Worte.

1.

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2.

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3.

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4.

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Ende.

Herr Marquardt 2

Immer wieder hatte er es versucht.

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Einmal hatte er sie von weitem mit diesem französischen Koch gesehen. Das war wohl ihr Onkel oder so. Sie hatte mal von ihrer französischen Verwandschaft erzählt, die viele berühmte Köche hervorgebracht hatte.

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Jedenfalls war er ohne Frau von Tuemmler nur ein halber Mensch…

Ende.

Rosenlöcher - Wandern

Und gleich das nächste von Herrn Rosenlöcher, dann hätten wir den erledigt:

Thomas Rosenlöcher “Die Wiederentdeckung des Gehens beim Wandern - Harzreise”. Frankfurt (edition suhrkamp) 199. 90 Seiten, € 6,50.

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Hierzu eine lobende Kritik aus dem Hause Amazon (Oliver Hotopp):

Ausgerechnet in den Wirren der D-Markierung der End-DDR beschließt der Dresdner Dichter mit dem lyrisch-prosaischen Namen Rosenlöcher, sich in des Harzes Gründen zu ergehen, „um wenigstens andeutungsweise wieder Gedichte schreiben zu können”.
Doch auch in beschaulichen Fachwerkstädtchen ist die Welt aus den Fugen, und der wandernde Poet erlebt allerlei Unbill, denn schon durch Bart- und Haupthaar dem Hauptvertreter des Marxismus’ nicht unähnlich, gilt er Einheimischen wie Touristen als Abbild einer gerade überwundnen Epoche.
Von Quedlinburg aus wendet sich der Dichter thalewärts, das Bodetal hinauf, über Treseburg immer weiter in den tiefen Tann, überlebt eine Gewitternacht im Freien, wandelt hie und da von Waldeinsamkeit zu Brockenüberfülltheit, um letztendlich seine Harzreise in Goslar zu beschließen.
Fleißig notiert er seine Beobachtungen, erkundet west-östliche Mentalitäten, inauguriert als Archetypen des Jammerossis den Kohlehändler, als den des Besserwessis den Apotheker und teilt letztendlich in jede Richtung seine Spitzen aus. Insbesondere seinen Collegen Goethe nimmt er aufs Korn, argwöhnt er doch eine Wesensverwandtschaft zwischen dem Olympier und den allzu selbstzufriedenen Westapothekern.
Reich an Metaphern ist seine Reisebeschreibung, die nicht selten ins Groteske streift, voll der Ironie und Selbstironie. Seine Sprache ist geschliffen, seine Analogien sind brillant und erfrischend unabgegriffen. Die Dinge gewinnen an Eigenleben, sieht man sie mit seinen Augen: so gilt ihm der Gewerkschaftsgulasch eines Ferienheims als Handlanger des just vergangnen Regimes, der sich nun als Freiheitskämpfer ausgibt. „Du Unglückspampe”, ruft er ihm zu, „Du Arbeiterverräter. Fehlt noch, daß du behauptest, auch nur betrogen worden zu sein.” Wie selbstverständlich nickt der Gulasch:” Und wie.”
Namentlich aus diesen Anthropomorphismen, die ins Weltanschauliche spielen, schöpft das Bändchen seinen abgründigen Witz. Manche Stelle muß man ein zweites Mal lesen, manche bleibt dunkel, verworrene Schöpfung eines Dichterhirns. Köstlich ist das Buch allemal !

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Also ganz so arg schwärmen würde ich nicht, aber ich hatte auch viel Freude daran.