Bennett – Handauflegen

Jeder kennt das Buch von der Queen, die plötzlich das Lesen entdeckt. Das hier ist ein Vorgänger von Alan Bennett: „Handauflegen“. Berlin (Wagenbach) 2005, 94 Seiten, schön gebunden, € 13,90.

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Ein gar köstliches Buch: Bei einer Trauerfeier stellt sich eine illustre Gesellschaft von Menschen ein, die alle auf die eine oder andere Art mit dem verstorbenen Mann „intim“ waren. Und es entwickelt sich eine geradezu befreiende Atmosphäre, die nur von einem Menschen argwöhnisch beäugt wird, der den Priester im Auftrag der Diözese zu beurteilen hat. Wie der Pastor aus der verhängnisvollen Situation sich rettet, ist schon ganz prima erzählt.

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Amazon beschreibt das so: Unter den Augen eines unbestechlichen Gesandten der übergeordneten Kirchenbehörde zelebriert Pater Jolliffe einen Gedenkgottesdienst für den Bettgefährten der ‚beautiful people‘ von London, einen auch ihm selbst wohlbekannten Mann. Unerwartete Enthüllungen der versammelten Hinterbliebenen sorgen dafür, dass die traurige Zeremonie einen rasanten Wandel durchläuft. Die weihevolle Andacht wird zum nervenzerrenden Schreckensspektakel, um dann unversehens in einem überaus sinnenfrohen Dankgottesdienst zu enden, als herauskommt, woran dieser Mann nicht gestorben ist.

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Und damit wollen wir es auch lassen: Ein sehr schönes schmales Büchlein.

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Lesen!

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