Lodge – Autor Autor

David Lodge „Autor Autor“, Frankfurt (Zweitausendeins) 2006, 542 Seiten. Muss man sich nicht antun.

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Es geht über Henry James und die Risiken, Schriftsteller zu sein.

„Wir arbeiten im Dunklen – wir tun, was wir können – wir geben, was wir haben. Unser Zweifel ist unsere Leidenschaft, und unsere Leidenschaft ist unsere Aufgabe. Der Rest ist der Wahnsinn der Kunst.“ Henry James

Amazon Text: „Der Roman kreist um Henry James‘ Freundschaft mit dem genialen „Punch“-Cartoonisten und Illustrator George Du Maurier, um die enge Beziehung von James zur amerikanischen Autorin Constance Fenimore Woolson. Obwohl früh erfolgreich und anerkannt, gerät James 1880 in eine Krise. Seine Bücher verkaufen sich immer schleppender, da wechselt er das Fach und wird Dramatiker, während sich sein Freund Du Maurier, dessen Augen immer schlechter werden, als Romancier versucht. Die Folgen sind für beide völlig verblüffend: Du Maurier landet mit „Trilby“ den Bestsellererfolg des Jahrhunderts; der Bühnenautor Henry James fiebert ängstlich der Premiere seines Stücks „Guy Domville“ entgegen …

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Mit einer Fülle farbiger Gestalten – darunter Flaubert, Edmond de Goncourt, Wilde, Stevenson, Kipling, Rider Haggard, H.G. Wells, G. B. Shaw, Stephen Crane, Joseph Conrad, Guy de Maupassant, Agatha Christie – entsteht ein Panorama der literarischen, künstlerischen und gesellschaftlichen spätviktorianischen Ära in England wie in Europa, als der Kultur-Mix aus Kommerz, Skandal, Erfolgsanbetung und Publicity beginnt, das nächste Jahrhundert zu prägen.

Ein Roman über die Berufung zum Schriftsteller, über den Autor als Sinnstifter in einer entgötterten Welt, über artistische Besessenheit, die Hoffungen, Träume, Triumphe und Enttäuschungen all derer, die sich entschlossen haben, von der Kraft ihrer Einbildung ihr Leben zu gestalten und zu verdienen.

Und es ist das einmalig einfühlsames Porträt eines großen Autors, der zu seinen Lebzeiten zwar Anerkennung unter Kennern, aber keine Popularität erreicht, der nicht das Geringste von seinem Liebesleben preisgeben und doch einige der kenntnisreichsten Romane über die Liebe geschrieben hat.“

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Wen das interessiert… bitteschön.

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