Mandel und Popcorn 6
Doch dann ist es vollbracht.

Sie versprechen sich, nie mehr auseinander zu gehen.

Ein Herz und eine Seele.
Ende der Geschichte.
Doch dann ist es vollbracht.

Sie versprechen sich, nie mehr auseinander zu gehen.

Ein Herz und eine Seele.
Ende der Geschichte.
Das war ja eigentlich alles altes Zeug hier:

Vertrocknet und verrochen.

Völlig geruchsneutral. Wie sollte man damit einen Rinderbraten in Lavendelmilch hinbekommen, das war ja kaum zu schaffen.
Fortsetzung folgt.
Darum geht es:

Peter Sloterdijk: “Im Weltinnenraum des Kapitals. Für eine philosophische Theorie der Globalisierung”. Frankfurt (Suhrkamp) 2005, als TB 2006. 415 Seiten, € 12,50.

Da sind sehr schöne Stellen drin, die man sich unbedingt mal anlesen sollte:
- Die Globalisierung und der letzte Rest des ptolemäischen Weltbildes (S. 49)
- Expansion, die nicht in erster Linie “Mission” ist (S. 92)
- Philosophen, die der globalisierten Geschichte nicht gefolgt sind (bis auf Jules Verne) (S. 140)

- In USA gilt das “Versicherungsdenken” noch nicht, sondern bevorzugt Helden und Schusswaffen. (S. 149)
- Der bedrohliche chinesische Versuch und die gierigen Blicke westlicher Autoritätsfanatiker auf den chinesischen Weg, Demokratie von Kapitalismus zu trennen.(S. 259)
- Dichte und gegenseitige Hemmung als Bedingung eines ausgeglichenen Zivilisationsprozesses (S. 280)

“Leben lernen heißt an Orten sein lernen; Orte sind wesenhaft unkürzbare sphärische Erstreckungen, die von einem Ring weggelassener und fernbleibender Dinge umgeben sind.” (S. 408)

Sloterdijks Anmerkung dazu:
“Heidegger hat in seinen Bemerkungen zur Weltarmut des Tiers notiert, dieses sei eingeschlossen in einen Ring von enthemmenden (d. h. verhaltensauslösenden) Größen; im Blick auf den Menschen, der “weltbildend” sei, lässt sich eher sagen, er sei umgeben von einem Ring aus Dingen und Verhältnissen, die er auf sich beruhen lässt: das ergibt die weiche Exklusion, die Ausschließung durch Nicht-eigens-Herholen-und-Inkludieren. Unnötig zu sagen, dass dieses unverschuldete Draußenlassen dessen, was draußen ist, für immer ein Grundzug menschlichen Welthabens und Gehabtwerdens durch andere bleibt.”
Weiter im Text: “Das In-der-Welt-Sein behält für immer den Grundzug, dass es alles weglässt, worin es nicht selber anwesend sein kann. Daher impliziert die Schule des Daseins ein Ausdehnungslernen als Navigieren in unkomprimierbaren Raum-Zeit-Gefügen.”

Ja, so aus dem Zusammenhang gerissen, hört sich das unverständlich an. Aber man kommt da schon rein und versteht dann auch, was der Meister uns ssagen will. Es ist sehr beruhigend. Nicht bedrohlich. Eher positiv.
Nur Mut also. Es lohnt sich.
Charles hatte den schönen Auftrag von Katja bekommen, Lavendel mit nach Hause zu bringen.

Das passte ihm gar nicht. Er war nicht gut im Einkaufen.

Vor allem bei Gemüse kannte er sich gar nicht aus. Und Katja war ja sehr anspruchsvoll.

Fortsetzunng folgt.
Es scheint nur noch eine Frage der Technik zu sein.

Dem Popcorn macht es Spass, die Mandel findet es eher anstrengend.

Fortsetzung folgt.
Die Informantin war erledigt.

Jetzt musste er wieder ganz alleine gegen die Megaperls antreten.

Das war alles ganz schön deprimierend. Was machte eigentlich sein Chef gerade?
Noch 2 Bände hatte ich vor mir, jetzt nur noch einen, denn diesen habe ich geschafft:

J. K. Rowling “Harry Potter and the Half-Blood Prince”. London (Bloomsbury) 2005. Der 6. Band aus der HP Reihe. Unglaublich dicke 607 Seiten. Gebunden, bei Amazon € 14,95 (gibt ja keine Preisbindung), oder als TB € 8,90.

Ich fand diesen Band etwas zäh. Hab das mit dem “Halbblutprinz” auch nicht richtig verstanden. Es wird zuviel erklärt, zuviele neue Ideen stecken darin.

Und Potter wird zwischendurch immer unerträglicher.

Er hat nur selten eine treibende Funktion. gefällt sich zu oft in “Doofheit” und Ablehnung von Intelligenz.

Nichtsdestoweniger: Es war dann doch noch spannend zum Schluss.
Hätte er nur seine Hände aus den Taschen rausbekommen.

“Wenn doch nur jemand helfen würde…”, jammerte er.

Doch da war es zu spät.
Fortsetzung folgt.
Leidenschaft entbrennt heftig.

Alles wird untersucht und ausprobiert.

Fortsetzung folgt.
Marco konnte nichts tun.

Er war völlig allein mit der Katastrophe. Julia rief ihm noch zu, er solle vor allem auf die rosa “Perls” aufpassen, die seien die schmierigsten, aber Marco sah keine Möglichkeit ihr zu helfen.

Er konnte dem Elend nicht länger zuschauen. Julia wurde verschluckt.
Fortsetzung folgt.
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