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Archive für August 2008
J. K. Rowling - Harry Potter and the Deathly Hollows
31.8.2008 von Heiner.Eberle.
Der letzte Band:
J. K. Rowling “Harry Potter and the Deathly Hollows” London (Bloomsbury) 2007. Der letzte Band der HP Reihe. Wieder 607 Seiten. Bei amazon € 18,90.

Es geht um “hollows” und “horcruxes”, und den letzten Sieg des Guten über das Böse, was zuweilen etwas durcheinander geht, aber doch ausreichend Spannung und einen roten Faden ausmacht.
Wieder schwankt Harry zwischen der Dumpfheit und dem einsamen Heldentum. Ohne Hermione würde er ja nichts begreifen, könnte nicht überleben, hätte keine Idee, keine Strategie. Er ist oft willenlos und ahnungslos. Bis er wieder in eine Führungsrolle hineingesetzt wird.
Dann wird er zum quasi mystischen Charakter, der den Tod überwindet usw. Und alle freuen sich mit ihm. Keiner zweifelt das irgendwie an, ist misstrauisch, genervt, eifersüchtig etc.
Das ist alles dann etwas dick aufgetragen, aber so muss es auch sein. Es geht in diesem letzen Band um alles oder nichts. Und da hat Frau Rowling natürlich alles auf Lager, was man braucht. Das Finale ist wahrhaftig spektakulär. Da gibt es nichts zu deuten.

Und natürlich geht es gut aus.

Ich bin gespannt, was die Autorin noch zustande bringt. Das interessiert mich wirklich.
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Inspektor Dolls letzter Auftrag 4
30.8.2008 von Heiner.Eberle.
Doch dann erkannte er, dass es womöglich bereits zu spät war. Der Popcorn Mafia war klar geworden, dass ewr schon zuviel wusste. Seine Fragen waren zu offensichtlich gewesen.

Sie kamen immer dichter an ihn heran und bauten eine bedrohliche Kulisse auf.

Fortsetzung folgt.
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Museumsuferfest 08 - 2
29.8.2008 von Heiner.Eberle.
Teil 2:


Fortsetzung folgt.
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Inspektor Dolls letzter Auftrag 3
28.8.2008 von Heiner.Eberle.
Die Situation war schon sehr bedrohlich. Seine drängenden Fragen amüsierten die Popcorn Mafia nicht.

Sie schienen nicht sehr kooperativ zu sein. Im Gegenteil. Inspektor Doll versuchte schon, sich zurückzuziehen. Weiter zu bohren, das spürte er instinktiv, würde eine Katastrophe auslösen.

Fortsetzung folgt.
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Hugo Pratt - Corto Maltese
27.8.2008 von Heiner.Eberle.
Ein Comic Roman:
Hugo Pratt “Corto Maltese - Die Südseeballade”, aus der Reihe “Klassiker der Comic-Literatur” Band 11 (FAZ Reihe), 1967 / 2005. Intro von Andreas Platthaus. 272 Seiten. € 4,90 oder günstiger.

Ein großes Thema, eine interessante Umgebung, eine verschlungene Geschichte und permanente Action.

Zwischendurch hätte es vielleicht einiger kleineren Erklärungen bedurft, aber egal. Die Verwandschaftsbeziehungen sind mir nicht ganz klar geworden.

Der Held stirbt scheinbar ein paar mal zu oft. Und nachdem er eine Riesenkrake besiegt hat, wird er von einer Riesenmuschel festgehalten. Die Eingeborenen hören ihn gottseidank und können ihn retten, bevor die Haie angreifen. Das geht alles etwas schnell und ist nicht ganz nachvollziehbar…

Trotzallem: Ein heißer Reißer.
Und phantastische Zeichnungen. Sehr schön reduzierte Formen bei den Meeresbildern. Ganz große Kunst.
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Inspektor Dolls letzter Auftrag 2
26.8.2008 von Heiner.Eberle.
Die Popcorn Mafia wurde beschuldigt, mehrere Jahrmarktstände ausgeraubt zu haben und sich auf allen Volksfesten breit zu machen.

Inspektor Doll musste vorsichtig vorgehen, um sie nicht zu reizen. Er wusste, dass sie auch nicht vor Kapitalverbrechen zurückschreckten und Diskretion war für sie das allerwichtigste. Nichts von ihren Machenschaften durfte an die Öffentlichkeit gelangen.

Fortsetzung folgt.
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Museumsuferfest 08 - 1
25.8.2008 von Heiner.Eberle.
Teil 1:


Fortsetzung folgt.
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Inspektor Dolls letzter Auftrag 1
24.8.2008 von Heiner.Eberle.
Nachdem Kollege Grolle nicht mehr bei der Truppe war, musste Doll jetzt ganz alleine ermitteln. Einen Nachfoger hatten sie noch nicht gefunden. Und wie man ahnt, konnte das ganz schön gefährlich werden.

Vor allem, wenn man es mit einem so hartnäckigen Gegner (oder Fall) wie der Popcorn Mafia zu tun hatte.

Fortsetzung folgt.
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Hartmann von Aue - Erec
23.8.2008 von Heiner.Eberle.
Es geht um dieses hier:
Hartmann von Aue: “Erec”, herausgegeben von Manfred Günter Scholz, übersetzt von Susanne Held. Frankfurt (Deutscher Klassiker Verlag) im Taschenbuch Band 20, 2007. 1070 Seiten. € 16,– (!)

Das sagt der Klappentext:
“Hartmanns Erec ist der erste Artusroman in Deutschland. Diese Gattung hatte sich erst kurz zuvor in Frankreich etabliert: der Großmeister der arthurischen Literatur, Chrétien de Troyes, lieferte mit seinem Roman Erec et Enide hierfür das Modell. Hartmann hat diese Vorlage nicht einfach übersetzt, sondern sie interpretierend neu gestaltet: Es ist die Geschichte einer großen Liebe und ein Meisterwerk der Erzählkunst, das souverän mit narrativen Innovationen spielt.
Diese Ausgabe bietet einen zuverlässigen Text nach jener Vorlage, in der allein der ganz überwiegende Teil des Romans überliefert ist: der Ambraser Handschrift von Hans Ried. Die synoptisch dargebotene Übersetzung des Herausgebers überträgt das Original mit größtmöglicher Genauigkeit in ein direktes und zupackendes Neuhochdeutsch. Der Kommentar bietet alle zum sprachlichen und sachlichen Verständnis nötigen Informationen und setzt sich eingehend mit dem Stand der Forschung auseinander.”

Einige Sachen, die wichtig sind: Den Stellenkommentar muss man nicht unbedingt Zeile für Zeile mitlesen, wenn man kein Literaturwissenschaftler ist.
Die Beschreibung des Pferdes (Z. 7285) und vor allem des Sattels (Z. 7462), den Enite, die Frau von Eric, von den Schwestern Filledamur und Genteflur (Z. 7786) bekommt, verbraucht im Text ca. 500 Verse, entspricht also schon unglaublichen ca. 13 Seiten.
Die Anmerkungen dazu umfassen dazu noch weitere unglaubliche 32 Seiten (S. 898 - 930). Soviel Aufmerksamkeit hat noch kein Sattel in der Literaturwissenschaft bekommen.
Jeweils auf der linken Seite kann man den mittelhochdeutschen gereimten Text lesen (da kommt man auch nach einer Weile rein), während immer auf den rechten Seiten die (etwas langweiligere) verständliche hochdeutsche Übersetzung zu lesen ist.
Damit erstreckt sich der Text der 10135 Verse auf ca. 280 Seiten. Ab Seite 567, bis 1070 kommen dann die Kommentare und Anmerkungen.

Ein wichtiger Punkt der ganzen Geschichte bleibt ungeklärt: Was hat es mit dem “Sich verliegen” aufs sich, das Erec so schuldbewusst quält und das er wieder gutmachen will?

Sehr lustig. Die Literaturwissenschaftler streiten sich noch.
Also: Nicht nur ein wichtiges Textdokument, sondern auch sehr lesenswert. Macht Spass.
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Charles Wüst beim Lavendel 3
22.8.2008 von Heiner.Eberle.
Da fiel ihm ein, dass er zuhause ja noch eine Lavendelessenz hatte, die er mal zu Weihnachten gekauft hatte, er wusste nicht mehr so richtig, aus welchem Grund…

Er war sich sicher, dass er damit die vertrockneten Blüten wieder zum Riechen bringen konnte.
Und dann stand auch dem Rinderbraten nichts mehr im Weg.

Ende.
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