Jan Hölzgen und Lully

„Bruder Lully!“ rief Jan Hölzgen dem Pastor zu, als der sich vorsichtig dem vereinbarten Treffpunkt näherte.

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„Gut, dass wir uns treffen. Ich habe Interesse an Ihren Gemälden.“

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„Ich habe davon gehört, dass Sie malen wie ein junger Cranach, vor allem auch erotische Sachen und so. Kurz: Ich möchte Ihnen ein Bild abkaufen.“

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„Meine Bilder sind sehr privat, Herr Hölzgen, das könne Sie sich vorstellen, oder? Ich male nicht für die Öffentlichkeit oder wegen des Geldes.“

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„Aber hören Sie, ich habe doch gehört, welche Motive Sie am liebsten auf die Leinwand gebracht haben. Das ist es ja, was mich gerade so reizt.“

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„Na schön. Dann beantworten Sie mir wenigstens eine Frage:…

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…Kennen Sie Sabine Schabulsky oder ihren Mann zufällig?“

„Sabine? Klar, das ist meine Cousine! Was haben Sie denn mit Sabine zu tun? Woher kennen Sie denn meine Cousine?“

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„Damit wäre das dann wohl erledigt, denke ich.“ stellt Lully fest und verabschiedete sich leise.

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„Ja was ist denn jetzt? Herr Pastor? Bruder Lully! Warten Sie doch! Was haben Ihre Gemälde denn mit meiner Sabine zu tun?“

Aber Lully hörte nicht mehr hin. Er fragte sich, ob er aus dieser Sache jemals wieder rauskommen würde.

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