Heinerblog

20.4.2008

Rafaela - Entscheidung 2

Abgelegt unter: Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:38

Da standen sich nun der Hybridantrieb, sehr teuer, und das konventionelle Modell „Pink“ mit allem Schnickschnack gegenüber.

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Und Rafaela konnte sich nicht entscheiden. Doch jetzt kam Hilfe. Jan Hölzgen, der Mann für alle Fälle, nahm sich ihr an.

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„2 Dinge sollten Sie bedenken, liebe Rafaela.“ Herr Hölzgen redete gleich alle mit Vornamen an. Sehr aufdringlich fand das Frau Rafaela von Hackenbroch.

„Kurzfristig gespart ist eine Sache. Langfristig sparen eine andere“.

„Damit meinen Sie, ich soll den grünen Hybrid-Transporter nehmen?“

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„Entscheidungen, darf man  nicht nur mit dem Verstand treffen. Fragen Sie sich, was Sie jetzt genau wollen. Überlegen Sie nicht, was womöglich „richtig“ wäre. Sondern wonach Ihr Herz gerade sucht.“

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Und da fielen von Rafaela alle Bedenken ab.

„Ich brauche PS. Ich brauche Geschwindigkeit und Power. Ich will die Top-Ausstattung. Ich will mich nicht jahrelang damit ärgern, dass ich ein gutes Gewissen habe. Und wenn der Hybrid irgendwann mal erschwinglich ist, dann kann ich immer noch umsteigen, oder?“

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Damit war die Entscheidung getroffen.

Rafaela war halbwegs zufrieden. Der „Pink“ wurde bezahlt und folgte ihr freiwillig und anstandslos nach Hause. (Er passte farblich auch  viel besser zu ihrer Strickjacke.)

19.4.2008

Schönes aus Käfertal

Abgelegt unter: Reisen, Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:37

1.

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2.

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4.

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5.

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6.

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Demnächst gibt es noch mehr dazu.

18.4.2008

Eric + Kurt am Salzstein 1

Abgelegt unter: Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:58

Eric Puhl musste den Salzbrocken prüfen.

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Es war wichtig, ihn regelmäßig auf Korrosionsschäden, Frostschäden, Feuchtigkeit und generelle Abnutzung zu untersuchen, damit er weiterhin seine Aufgabe erfüllen konnte.

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Dazu war zunächst die äußerliche Begutachtung von größter Bedeutung. Eric Puhl, der das jedes Jahr einmal machen musste, gab sich größte Mühe.

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Zunächst prüfte er die Farbe und die Oberflächenstruktur. Sie musste leicht rosa sein und eine trockene, raue, fast kristalline Beschaffenheit haben. Erst dann war sie zur Energiegewinnung geeignet.

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Eric fand noch keine Beanstandungen. Er erkannte einige Einschlüsse im Salzblock. Die konnten aber schon seit Jahrtausenden da gewesen sein. Das würde der Leistungsfähigkeit des Steines keinen Abbruch tun.

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Eric klopfte die Wände noch einmal sorgfältig ab und untersuchte den Block ein weiteres Mal. Der nächste Schritt war, mit Kurt Lakotta, seinem Kollegen, gemeinsam den oberen Teil des Salzsteines unter die Lupe zu nehmen.

(Fortsetzung folgt.)

17.4.2008

Bernstein - Die Superfusseldüse

Abgelegt unter: Bücher, Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:25

Das kann man ruhig mal lesen wenn man Lust an höherem Blödsinn hat:

F. W. Bernstein “Die Superfusseldüse - 19 Dramen in unnordentlichem Zustand” München (Antje Kunstmann) 2006, 200 Seiten, schönes kleines Format, Leinen, € 16,90.

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Da drin sind ein paar Erstveröffentlichungen, ein paar Szenen aus “Arnold Hau”, aus CDs, die er mit Wächter, Eilert, Knorr aufgenommen hat, sogar ein paar alte WeltimSpiegel-Sachen findet man darin.

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Ist ganz spannend, und natürlich auch lustig zu lesen.

Bernstein hat sich ja immer etwas schwer getan mit der Schreiberei (und mit dem Zeichnen auch, aber dann wurde er später ja erstklassig.) Dementsprechend sind die Dramen auch keine spontanen Brüller und auch nicht so subtil-gedrechselt wie sie bei Gernhardt oder Henscheid wären. Sie torkeln eher etwas unsicher, brechen auch manchmal einfach so ab.

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Und deshalb kann man sie auch gut und gerne mit einem oder zwei Gläsern Rotwein trinken. Dann geht einem auch mehr von dem Sinn auf, den die Texte teilweise haben. Ja doch, schon irgendwie.

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Alos los: Zuviel der Worte verloren. Vielleicht findet Ihr das Buch ja auch schon / noch antiquarisch, z.B. in der Berger Strasse (kontext). Der hat womöglich noch welche für € 8,95!

16.4.2008

Rafaela - Entscheidung 1

Abgelegt unter: Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:31

Rafaela musste sich etwas Gutes tun.

Sie hatte ihren Geliebten Philip Bethge verloren, der von der Knoblauchknolle erschlagen und danach gefressen worden war.

Zum Trost und zur Beruhigung hatte sie sich entschlossen, einen Flugtransporter anzuschaffen.

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Eigentlich hatte sie sich für das Modell mit Hybridantrieb entschieden. Es hatte zwar ein paar PS weniger, dafür flog es aber Energie-sparender.

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Denn die ganze Energie beim Sinkflug wurde gespeichert und konnte für die Steigflugphase wieder genutzt werden. Hatte man ihr erklärt. Ein einfacher und effizienter Weg, Treibstoff zu sparen. Und das sei wichtig heutzutage.

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Die Flugtransporter neueren Datums hatte alle automatische Navigation. Fenster waren nicht notwendig, das Bild der Außenwelt wurde digital erzeugt und innen an alle Wände projiziert. Man musste also das Elend draußen gar nicht sehen.

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Das Design fand Rafaela auch ganz ok. Irgendwie gelungen. Die Ausstattung war gediegen. Nicht zu luxuriös (für ein offenes Verdeck würde ihr Geld natürlich nicht reichen). Dafür war der Innenraum schön weich gefedert. Richtig zum Reinkuscheln. Allein der Preis des Objektes…!

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Da stand das Modell „Pink“ noch im Raum. Konventioneller Antrieb, ein paar PS mehr, aber das störte sie nicht… Top ausgestattet mit 19 Lautsprechern und einer 1,5 Watt Stereo Anlage. Alle Schikanen. Das konnte sie vielleicht aufheitern…

Und es hatte einen erschwinglichen Preis.

Sie war ratlos. Kurz davor, sich gar nicht zu entscheiden. Wie sehr hätte sie jetzt Philip Bethge gebraucht, aber den hatte ja die Knoblauchknolle…

Der hätte schnell eine Antwort gehabt.

„Ach Phillipp…“ schluchzte sie.

(Fortsetzung folgt)

15.4.2008

Champignon

Abgelegt unter: Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:07

Ganz kommentarlos: ein Pilz.

1.

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Soviel dazu.

14.4.2008

Charles Wüst ist reaktionär

Abgelegt unter: Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:51

„Sie hat Dich einfach liegen lassen?“

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„Naja“, meinte Manfred. „Sie hatte ja kein Telefon und es war niemand da, den sie hätte fragen können, da hat sie sich auf den Weg gemacht und einen Arzt gesucht.“

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„Und da muss sie sich dann verzettelt haben, jedenfalls kam sie dann ganz aufgeregt am nächsten Tag ins Krankenhaus und hat sich bei allen entschuldigt…“

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„Und was hatte sie an Entschuldigung vorzubringen?“ Charles war ziemlich in Fahrt. „Hat sie eine alte Freundin getroffen, mit der sie prima über Kollegen und Verwandte tratschen konnte?“

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„Nein!“ Manfred beschwichtigte. Sie hatte sich verlaufen und dem Arzt die falsche Richtung genannt. Jedenfalls war es ein völliges Chaos.
„Ich sag Dir, meine Katja würde sich so etwas nicht getrauen. Die weiß ganz genau, was sie zu tun und zu lassen hat. Wann das Essen auf dem Tisch zu stehen hat und so weiter.“

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„Katja? Ist sie denn damit glücklich? Ich meine: Braucht sie nicht ein bisschen mehr Freiheit als sie zurzeit hat? Irgendwie denke ich immer, Du gehst zu hart mit ihr um. Was sagt sie denn dazu?“

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„Sie sagt gar nichts dazu. Sie hat auch nichts zu sagen. Sie soll ihren Haushalt in Ordnung halten, die Kinder versorgen, was Anständiges kochen und ihre ehelichen Pflichten erfüllen. Damit hat sie genug Freiheiten. Mehr will ich gar nicht von ihr. Und jetzt komm, wir wollten doch noch ein Bier trinken.“

Aber Manfred blieb stehen und war ziemlich erbost. Mit Charles wollte er jetzt eigentlich kein Bier mehr trinken. Das war ja ein ziemlich unmögliches, unemanzipiertes Geschwätz, was er da von sich gab. Früher war der doch nicht so gewesen….

13.4.2008

Kuprin - Meistererzählungen

Abgelegt unter: Bücher, Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:24

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Ich habe vor Jahren beim Antiquariat die edle Lederausgabe mit Goldschnitt und Leseband aus dem Manesse Verlag erstanden - auch antiquarisch immer noch unbezahlbar, auch zum halben Preis:

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Alexander Kuprin “Meistererzählungen”, aus dem Russischen übersetzt von Eveline Passet und mit einem Nachwort von von Ilona Rakusa. Zürich (Manesse) 1989. 543 Seiten, bei Amazon zur Zeit nur gebraucht erhältlich, ab € 29,49 aufwärts.

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Enthalten sind 8 Erzählungen, sie schwanken zwischen Sozialreportage, Milieuschilderungen der “besseren Gesellschaft” und mystischen Geschichten (”Der Stern Salomos”), wo Kuprin “Traum und Wirklichkeit, kabbalistischen Zauberspuk und psychologische Portraits zu einem spannungsvollen Gewebe verflicht” (Nachwort, s. 541).

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Ich muss zugeben: Die 1896 entstandene Erzählung “Der Moloch” hat mich besonders beeindruckt. Sie dreht sich um eine Stahlgießerei im Donezbecken, wo ein sensibler Ingenieur die Behandlung der Arbeiter im “Moloch” durch den zynischen und profitgeilen Unternehmer nicht mehr aushält und gegen den Moloch sabotiert.

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Jaja. So einfach ist das nicht, ich weiß. Das ist zu schwarz-weiß gemalt und heute sowieso nicht mehr relevant.

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Besonders, wenn man die teure Lederausgabe mit Goldschnitt dazu in Betracht zieht.

Also: Man muss Kuprin nicht lesen (es gibt ihn derzeit sowieso nur antiquarisch), aber die Erzählungen haben schon eine ganz besondere Anziehungskraft und Atmosphäre, aus der Zeit der Jahrhundertwende und danach im “alten” Russland.

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12.4.2008

Katja - Kekse

Abgelegt unter: Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:12

Katja Wüst hörte von Ferne seltsame Klänge, die sie von ihrem Schokoladenpuddinggedanken ablenkten.

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Harmonien, die sie ganz verzauberten, kamen aus den seltsamen Teilen, die am Wegrand lagen.

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Der helle runde Klops klang sehr schön. Fast wie ein Streichquartett von Mozart.

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Und obwohl sie es eilig hatte, nach Hause zu kommen um zu kochen, wollte sie doch einmal sehen, was die anderen Geräte hier noch zu bieten hatten.

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Es gab runde-flache und zylinderförmig-runde. Die waren zum Teil sogar zweifarbig. Und man konnte das Material erkennen, aus dem sie gemacht waren. Der halb-grüne bestand offensichtlich zur Hälfte aus Algenfasern!

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Sie vernahm vielstimmigen Chorgesang, fast wie Kirchenmusik, die kam anscheinend aus dem zweifarbigen Algen-Instrument.

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Das gefiel ihr aber nicht so, es war ihr irgendwie zu traurig-feierlich. Deshalb ließ sie es liegen, lauschte kurz dem flachen-runden Klangkörper, der allerdings nur einen gleichförmigen, brummenden, leicht scheppernden Ton von sich gab.

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Und kehrte zurück zu dem Streichquartett-Instument. Das hörte sich für sie am allerbesten an.

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Hier musste sie unbedingt mal mit ihrem Gatten und den Kindern herkommen. Das war ja was ganz besonderes. Warum war ihr das nicht schon früher aufgefallen?

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Jetzt hatte sie es aber eilig. Der Bus wartete auch schon, mit dem sie nach Hause fahren konnte. Das war ihr heute lieber, als zu Fuß zu gehen. Sie war richtig erledigt.

11.4.2008

Die Küchenreibe 2

Abgelegt unter: Allgemein — Heiner.Eberle @ 20:49

Hier ist die Fortsetzung zu der Reibe-Serie.

1.

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2.

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3.

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5.

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6.

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8.

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Soviel dazu.

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