Dos Passos – Manhatten Transfer

Ich habe gelesen und leider nicht folgen können:

John Dos Passos „Manhatten Transfer“, Reinbek (Rowohlt TB) 1959 / 1966 / 2003, 333 Seiten, € 7,90

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1925 in den USA erschienen, 1927 erstmals auf deutsch, hatte das Buch, so sagt man, viel Einfluss auf Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ und folgende Großstadtromane.

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Es ist eine Sammlung vieler unterschiedlichster Figuren, von denen erzählt wird, wie sie sich im Laufe der Zeit entwickeln, die soziale Leiter – nach ihrer Einwanderung in New York – auf- und manche auch wieder absteigen.

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Den Figuren begegnet man im Laufe des Buches immer mal wieder, teilweise überschneiden sich ihre Lebenswege, das ist schon sehr intelligent gestrickt. (Ich dachte oft an Robert Altmans „Short Cuts“, als moderne Version – formal, nicht inhaltlich – davon).

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Es spielen Politiker, Künstler, Geschäftsleute, Intellektuelle, Journalisten, normale Arbeiter, Kriminelle, usw mit. Das ganze Spektrum unterschiedlichster sozialer Schichten.

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Weil es keine wirklich durchgehende Handlung gibt, sondern nur eine Fülle paralleler Handlungsstränge, ist viel Aufmerksamkeit verlangt, um nicht den einen oder anderen Faden zu verlieren.

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Ich habe leider etliche so gegen Mitte des Buches verloren. Und nicht mehr wiedergefunden. Aber es ist ein großartiges Buch. Ganz sicher.

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