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Archive für 2.3.2008
Maloja 4 - Dienstag
2.3.2008 von Heiner.Eberle.
Wenn man wieder an den Taleingang zurückkehrt…

…sieht man rechts oben das Marmore, den Aussichtspunkt, den man erreicht, wenn man von Sils aus hinter dem Nietzschehaus steil durch den Wald aufwärts wandert.

Und bevor man das eigentliche Fextal verlässt kommt man nochmal an der kleinen Kapelle aus dem 15. Jahrhundert vorbei, in der man innen schöne Fresken, auch aus dem 15. Jahrhundert, bewundern kann.

Hier sind sie:

Und nochmal größer, damit man auch was erkennt:
Dann geht es den Weg zurück durch den “Schluchtweg”,…

(Die Markierungsstangen für Fußwege sind pink, die für Langlaufwege sind türkis!)
…der teilweise sehr steil ist, eigentlich nur aus Eis besteht, mit einer Schicht Holzspänen drauf und von wo ich keine Fotos habe. Der Apparat war im Rucksack vorsichtshalber.

Ein letzter Blick zurück. Schön war’s.

Ach ja, die Markierungsstangen gibt es auch in Blau. Was die bedeuten, weiß ich allerdings nicht.

Ich hatte gestern ja schon einen Blick auf den zugefrorenen See von Maloja aus gewagt. So sieht es von der Seite Sils Maria aus. Ich bin schwer beeindruckt.
Und zurück im Dorf: das Nietzsche Haus, das endlich mal geöffnet hat. Wenn ich sonst hier war, war immer Null-Saison, alles hatte geschlossen. Mal sehen, wenn das Wetter mal schlecht wird, schaffe ich es vielleicht dieses Mal sogar zu einem Museumsbesuch.

Ja, und genau dahinter beginnt der Aufstieg zum Marmore, wenn man den etwas steileren Weg von oben ins Fextal machen möchte. Würde ich aber bei soviel Schnee nicht empfehlen. Macht keinen Spass.

So sieht es in Sils aus (es drängen sich immer diese Stöcke ins Bild…).
Im Hintergrund auf dem nächsten Bild ist das Nobel-Hotel Waldhaus, mit seiner täglichen “Teemusik”, dem live spielenden Klaviertrio zu Tee, Kaffee und Kuchen. Ich muss immer noch grinsen, wenn ich an die Tonbandaufnahme der Sprengung des Felsens denke, als die Hotelbesitzer damals da oben das Hallenbad in den Fels gesprengt haben…: “paff”. Und die Brocken bis in die Nusstorten der Kondiorei unten im Dorf flogen. (Die ganze Geschichte darüber und die Tonbandaufnahme der Sprengung (zusammen mit der Musik des Trios und dem Tee-Tassen-Geklapper) gibt es auf “Schallplatte”.)
Und das ist noch ein schickes, neu renoviertes Hotel. Ich habe es nur wegen der Farben geknipst.

Zurück nach Maloja: Kite-Boarder gesichtet (oder wie auch immer die heißen). Unten, am anderen Seeende bei Silvaplana gibt es einen eigenen Bereich für diese Art der Fortbewegung. Und was ich beobachtet habe: Trotz stetigem Malojawind ist die Bewegungsrichtung scheinbar nicht immer vorhersehbar. Man braucht sehr viel Platz. Oder waren das nur Anfänger?

Da drüben liegt übrigens “das Isola”, wo ich morgen hinwandern werde.

Und jetzt geht es endlich nach Maloja zurück.

Die Sonne brennt nachmittags wirklich gnadenlos. Das Licht kann man nicht auf Dauer ungeschützt aushalten. Und die Luft glitzert, die Augen tränen.

Als Städter ist man saubere Luft ja nicht mehr gewöhnt.

Morgen geht es auf den See.
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