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Archive für 28.2.2008

Maloja 2 - Montag

Der Himmel hat sich dann aber doch wieder beruhigt.

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Wollte auch nur mal zeigen, was er kann.

Schnee kann schon außergewöhnliche Formen annehmen.

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Und Schattierungen:

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Und wenn der Wind drüberbläst, gibt es Verwehungen:

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Sowas hätte ich mir mal wieder für Weihnachten bei uns gewünscht:

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Genug mit Schneebildern für heute.

Der Rückweg führt - wenn man will - am oberen Ausgang des Malojapasses vorbei, wo man einen grandiosen Blick hinunter ins Bergell und Richtung Italien hat (Chiavenna, etc.).

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Zuerst dachte ich: Was sind das denn für nette Holzhäuschen, die da in Reih und Glied am Weg zurück zum Hotel Maloja Kulm stehen. (Das Hotel hat man direkt im Rücken, wenn man den Pass hinunterguckt.):

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Bis ich dann begriffen habe: Es sind die Spitzen des Zaunes, der hier im Sommer verhindert, dass Touristen vom Weg abkommen.

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Sehr sinnig.

Das Hotel Maloja Kulm war immer was ganz großartiges. Es erwartet einen, wenn  man den Malojapass mühsam heraufkommt, es steht an der Kante, wo die Landschaft rechtwinklig nach unten abbricht, und jetzt…

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…ist es geschlossen. Warum? Keine Ahnung. Wahrscheinlich haben andere Hotels mehr “Programm” geboten.

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Man kann gespannt sein, wie es mit dem Hotel weitergeht.

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Der Weg zurück durchs Dorf, vorbei an der Latteria, die nie offen ist, wenn ich vorbeikomme…

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…und am Grab von Giovanni Segantini, gegenüber dessen Atelier mein Hotelzimmer liegt…

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…und dann riskiere ich schon mal einen Blick auf den zugefrorenen Silser See, den ich in den nächsten Tagen überqueren will (was keine Heldentat ist, das machen ca. Tausend Menschen täglich. Per Langlauf oder zu Fuß. Die Wege auf dem See sind gut ausgeschildert.)

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Das Belverdere, das der belgische Graf soundso Ende des 19. Jh gebaut hat und Maloja sowas weltläufiges gibt, wird dieses Mal nicht von Friedensläufern oder dem Schweizer Militär belagert, sondern von hunderten französisch sprechender Schüler, die hier in alle Arten von Schneesport eingeschult werden. Sie treten meist in Pulks von 20-30 auf und kennen keine Gnade.

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Von der anderen Seite sieht das so aus:

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Und fügt sich seltsam gut in die Landschaft:

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Das war der Rundgang durchs Dorf.

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Das Hotel von unten, links ist der Laden von Maloja, in dem für mich zum ersten mal nicht die beiden alten Frauen bedienen, die sonst in der Nebensaison immer da waren, sondern unbekannte, neue…

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Das Dachfenser rechts oben im 3. Stock ist übrigens mein Zimmer. Und damit schließt sich der Kreis: Der Ausblick geht auf das Atelier von Segantini, jetzt mal bei Tag:

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Das war der Montag.

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