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Archive für 16.2.2008

Frank Doll - Die Verhöre 2

Der nächste auf Dolls Liste war Hilmar Stampf, der leider auch nicht viel weiterhelfen konnte.

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Er gab aber 2 wertvolle Hinweise: Er hatte herausgefunden, dass eine gewisse Frau von Tümmler (Grolle blätterte aufgeregt in seinem Notizbuch) schon vor dem Fund der Leiche offensichtlich etwas von Ediths Ableben gewusst hatte. Und zweitens, dass sie ihren “Surf-Ahorn” (”Ihren was?”) seit einigen Tagen vermisste.

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“Das ist ja interesssant!” registrierte Frank Doll diese Auskunft und spann schon mal weiter. “Und warum wollte Herr Marquardt (5), ihr Begleiter, nicht, dass wir das erfahren sollen? Was hat der zu verbergen?”

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“Tja, das müssen Sie ihn dann wohl selber fragen”, meinte Herr Stampf und damit ließen sie diese Unterhaltung auch bewenden.

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Und wendeten sich endlich einer ungeduldig wartenden Adelheit Tybbke zu, die ihnen alles haarklein erzählen konnte: Über das Verhältnis zwischen Undine und Pater Lully, Sabse Schabulskys Missfallen der Liebesgeschichte und dem Aufdecken der falsch verstandenenen Frauengeschichten des Paters.

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Adelheit unterließ es aber auch nie, auf die Boshaftigkeit und Niedertracht Sabses hinzuweisen, auch wenn das konkret mit dem Mord nichts zu tun hatte, wie Frank Doll sie immer wieder genervt zurecht wies.

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Lustigerweise hatte sie, genau wie Hans, für die Tatzeit kein neutrales Alibi. Sie hatten sich nur gegenseitig bestätigen können, an dem Tag zuhause gewesen zu sein.

“Sabse sucht ja auch noch ihren Mann, der vor einiger Zeit verschollen ist, wohl auf dem Weg nach Kanada…”, erinnerte Hans die Herren vom Dezernat 2.

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Und Marco Grolle, der das sehr interessant fand, ließ sich die ganze Geschichte von Herrn Schabulskys Verschwinden noch einmal in aller Ausführlichkeit erzählen. Er hatte so ein Gefühl als ob darin der Schlüssel der Geschichte verborgen liegen würde. Da musste er unbedingt weiterbohren.

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Währenddessen forschte Doll noch einmal die komplizierten Verwandschaftsbeziehungen aus. Der Schwager von Hans, der mit der Darmgrippe (”nein, der ist nicht immer bettlägerig, nur zur Zeit”), war ein Neffe von Herrn Schabulsky, aber nie wirklich arg eng mit ihm zusammengewesen. Trotzdem: Irgendwie waren die Tybbkes also mit Sabse verwandt.

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“Und die anderen Marquardts müssen Sie natürlich auch befragen!” empfahl Hans. “Die tun ja eigentlich immer alles gemeinsam. Und Frau von Tümmler war ja eigentlich immer mit Herrn Marquardt (3) und nicht mit (5) zusammen. Ob es mit dem anderen Ärger gegeben hatte?

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“Ich begreife gar nichts mehr!” stöhnte Doll nach diesen Unterhaltungen. “Wie bekommen wir jemals Klarheit in dieses Durcheinander?! Ich befürchte fast, wir haben mittlerweile schon zuviel Zeit verloren.”

(Fortsetzung folgt ebenfalls bald.)

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