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Archive für 8.2.2008

Edith / Ende 3

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„Sehr richtig,“ fügte Edith im Verhör der Aussage von Hans hinzu. Edith war an dem Tag, als wir alle zusammen waren und Lully so glücklich war, aber völlig normal. Also ich meine, sie fühlte sich nicht irgendwie bedroht oder so. Auch Sabse, die an dem Tag uns verlassen hat, hatte sie ja eigentlich immer in Frieden gelassen.“ Adelheit begann leiser zu werden und verstummte dann völlig.

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„Bis auf…“ fuhr sie langsam und in Gedanken verloren fort, „bis auf die paarmal…“ „Ja?“ „Naja, Hans, du warst doch auch dabei: Sabse hat ein paarmal ganz direkt Edith so hämisch angemacht, so als ob sie irgendwas wüsste, was niemand anderer erfahren darf. Über Edith“.

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Marco Grolle, der aufstrebende Kommissar, hatte die Vernehmung mit Manfred fortgesetzt, aber nichts Neues von ihm herausbekommen. Manfred war auf Montage gewesen und hatte mit niemandem Kontakt gehabt.

„Kannte Edith Ihren Schwager im Nachbardorf?“ fragte Marco Grolle Hans direkt. „Ja, das schon, den kennt sie. Aber nicht näher. Nicht dass ich wüsste. Sie müssen sich 2, 3 mal begegnet sein, das war alles. Sie wusste aber, dass er bettlägerig ist und wahrscheinlich auch nicht mehr gesund werden wird.“ „Ahja. Ahja. Das ist doch schon mal interessant. Danke für diese ersten Informationen.“ Grolle war sich sicher, dass das noch nicht das Ende war. Ein Darmvirus, von dem man sich nicht mehr erholen sollte, das hatte er noch nicht gehört. Da gab es Widersprüche. Ernsthafte!

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„Herr Doll, Herr Doll!“ Adelheit musste noch etwas loswerden: „Ich weiß zwar nicht alles, aber die Frau Schabulsky, ja? Also die ist böse. Von Grund auf. Und sie hat es auf Edith abgesehen. Da bin ich mir sicher.“

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„Warum glauben Sie das, Frau Tybbke? „Weil ich weiß, dass die Sabse, also die Frau Schabulsky, eine stadtbekannte Zuhälterin ist und vor nichts zurückschreckt!“ „Adelheit! Komm jetzt!“ rief Hans „Wir müssen zum Schwager, bevor es zu spät ist. Dringend. Jetzt gleich!“

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Frank Doll und Marco Grolle waren etwas erschüttert: „Es scheint, als lägen da noch ein paar ganz andere Leichen im Keller begraben,“ meinte Doll metaphorisch. „Und so ganz zurechnungsfähig sind die ja alle nicht,“ fügte Grolle hinzu. „Das wird ein großes Stück Arbeit werden.“ Guck mal, da kommen ja noch so zwei Hübsche. Ist der Tatort schon zur bekannten Attraktion geworden oder was?“

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Tatsächlich: Herr Marquardt (5) und Frau von Tümler waren aufgetaucht und in heftigen Disput eingetaucht.

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„Doch! Ich sage dir doch, hier war es. Das hier sind die „sterblichen Überreste“ von Frau Hübsch!“ „Nein, nein, das glaub ich nicht. Frau Hübsch kann doch nicht einfach so sterben und dann verschwinden!“

„Aber wenn ich es dir sage! Ich habe sie doch gesehen!“

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„Können wir Ihnen helfen?“ Marco Grolle war zu ihnen rüber gegangen und hatte ihren Streit unterbrochen. „Nein nein, alles in Ordnung!“ versuchte Herr Marquardt (5) natürlich zu klingen und wackelte etwas an seiner roten Mütze.

(Fortsetzung folgt baldigst.)

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