Tübingen 1

Heute ein paar Bilder von meinem letzten Besuch in Tübingen, meiner alten Studenten-Heimat.

Tübingen ist eine Stadt, in der sich nichts ändert. Zumindest nichts, was auf den ersten Blick von außen zu erkennen ist. Höchstens, dass wieder ein Fachwerkhaus frisch renoviert wurde.

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Das ist der Blick von unten die Neckargasse hinauf. An der Ecke zur Hafengasse. Oben am Ende sieht man die Stiftskirche. Links davon geht die Gasse runter zum Neckar.

Davor war links in dem alten Eckhaus früher die Buchhandlung Gastl untergebracht, in der zu der damaligen Zeit noch die alte Frau Gastl im ersten Stock, im Ledersessel, zwischen den Büchertürmen saß, (unten bollerte der Holzofen neben der Kasse) und Reval rauchte (ohne Filter), während sie mit den Professoren und den Studenten über die laufenden Seminare stritt.

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Das ist der Blick nach rechts in die Hafengasse. Im Hintergrund das katholoisch-theologische Stift. (Ja, auch die katholische Kirche hat in Tübigen einen besonderen, guten Stand. Muss sie ja haben: Küng, Moltmann, usw.)

Und links hinter dem Apothekenschild: Der „Prinz Karl“, die beliebteste Mensa der Tübinger Uni, weil sie mitten in der Altstadt liegt. Sie war immer brechend voll, aber einfach sehr gemütlich. Das Essen war überall gleich miserabel.

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Die Tübinger Stiftskirche war immer schon irgendwo eine Baustelle. Davor sind auch immer ein paar Marktstände, die zu „Johannis“ und zu „Martini“ ganz spektakulär werden. In Art und Form und Anzahl.

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Von da aus ein Blick nach links (in dem grünen Haus war früher wie gesagt der „Gastl“) zeigt den „Pfleghof“, heute eine Mischung aus Polizeistation und Studentenwohnheim (ein Bau aus dem 15. JH. übrigens).

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Wenn man sich wieder nach rechts wendet, an der Stiftskirche entlang,…

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…guckt man auf das Cottahaus, wo früher Goethe und Schiller verlegt wurden.

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Und von dort aus werfen wir den Blick wieder zurück über den Holzmarkt und sehen links in dem roten Haus die Buchhandlung Heckenauer,…

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…in der Hermann Hesse seine Ausbildung zum Buchhändler angefangen und nie zuende gebracht hat.

Soviel für heute aus Tübingen.

Fortsetzung folgt bald.

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2 Kommentare zu Tübingen 1

  1. petervonderalm sagt:

    Ich war vor kurzem bei Beate und las in der Zeitung,daß Heckenauer schließt, nur noch Internethandel macht, das Haus zu einem Hessegedenkhaus umgebaut wird oder das Hinterhaus, und daneben ein Hugendubel öffnet.Weißt du was davon?Grüßle

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