Sie befinden sich aktuell in den Heinerblog Blog-Archiven für den folgenden Tag 30.1.2008.
- Adelheit Tybbke (23)
- Allgemein (1065)
- Bücher (261)
- Bruder Lully (47)
- Das Orakel (8)
- Edith Hübsch (15)
- Engels (13)
- Franz (5)
- Frau von Tümmler (19)
- Frau Weichbrodt (31)
- Gottlob (4)
- Hans (55)
- Herr Mindernickel (24)
- Hilmar Stampf (20)
- Inspektor Doll (20)
- Joe (30)
- Kunst (24)
- Manfred (21)
- Marquardts (15)
- Mähchen (25)
- Mrs Johnes (1)
- Olaf Schmundt (5)
- Pflanzen (92)
- Platten (12)
- Prof. Bongartz (22)
- Reisen (329)
- Sabine Schabulsky (9)
- Tiere (28)
- Undine Gehscha (34)
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Januar 2007
Archive für 30.1.2008
Tübingen 1
30.1.2008 von Heiner.Eberle.
Heute ein paar Bilder von meinem letzten Besuch in Tübingen, meiner alten Studenten-Heimat.
Tübingen ist eine Stadt, in der sich nichts ändert. Zumindest nichts, was auf den ersten Blick von außen zu erkennen ist. Höchstens, dass wieder ein Fachwerkhaus frisch renoviert wurde.

Das ist der Blick von unten die Neckargasse hinauf. An der Ecke zur Hafengasse. Oben am Ende sieht man die Stiftskirche. Links davon geht die Gasse runter zum Neckar.
Davor war links in dem alten Eckhaus früher die Buchhandlung Gastl untergebracht, in der zu der damaligen Zeit noch die alte Frau Gastl im ersten Stock, im Ledersessel, zwischen den Büchertürmen saß, (unten bollerte der Holzofen neben der Kasse) und Reval rauchte (ohne Filter), während sie mit den Professoren und den Studenten über die laufenden Seminare stritt.

Das ist der Blick nach rechts in die Hafengasse. Im Hintergrund das katholoisch-theologische Stift. (Ja, auch die katholische Kirche hat in Tübigen einen besonderen, guten Stand. Muss sie ja haben: Küng, Moltmann, usw.)
Und links hinter dem Apothekenschild: Der “Prinz Karl”, die beliebteste Mensa der Tübinger Uni, weil sie mitten in der Altstadt liegt. Sie war immer brechend voll, aber einfach sehr gemütlich. Das Essen war überall gleich miserabel.

Die Tübinger Stiftskirche war immer schon irgendwo eine Baustelle. Davor sind auch immer ein paar Marktstände, die zu “Johannis” und zu “Martini” ganz spektakulär werden. In Art und Form und Anzahl.

Von da aus ein Blick nach links (in dem grünen Haus war früher wie gesagt der “Gastl”) zeigt den “Pfleghof”, heute eine Mischung aus Polizeistation und Studentenwohnheim (ein Bau aus dem 15. JH. übrigens).

Wenn man sich wieder nach rechts wendet, an der Stiftskirche entlang,…

…guckt man auf das Cottahaus, wo früher Goethe und Schiller verlegt wurden.
Und von dort aus werfen wir den Blick wieder zurück über den Holzmarkt und sehen links in dem roten Haus die Buchhandlung Heckenauer,…

…in der Hermann Hesse seine Ausbildung zum Buchhändler angefangen und nie zuende gebracht hat.
Soviel für heute aus Tübingen.
Fortsetzung folgt bald.

Geschrieben in Reisen, Allgemein | Drucken | 1 Kommentar »