Goldt – Okay Mutter…

Das ist der letzte Band von Max Goldt, den ich hier besprechen werde. (Das muss auch reichen). Es handelt sich um eines der edelsten Bücher, die ich besitze und heißt:

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„Okay Mutter, ich mache die Aschenbechergymnastik in der Mittagsmaschine“ und enthält die „Besten Kolumnen“ und die „Besten Nichtkolumnen“ in 1 Band.

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Erschienen ist diese Vorzugsausgabe kurz vor dem Konkurs von Gert Haffmans im selbigen Verlag 2001 als nummerierte Exemplare von 500 Stück. Meines hat die Nummer 260 und ist von Max Goldt signiert. Das Buch hat ca. 860 Seiten und ist exquisit schön gestaltet und gebunden. Natürlich in goldtenes Leinen.

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Zum Inhalt sage ich nichts mehr, davon sollte jetzt jeder ungefähr eine Ahnung haben. Man hat alle Texte hier noch einmal durchgesehen und verbessert, darin war Haffmans ja unschlagbar.

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Lektoren und Korrektoren hatten bei ihm noch wirklich was zu sagen. Das machte unter anderem seine Qualität aus. (Sonst hätte er auch niemals so kritisch Arno Schmidt veröffentlichen können.)

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Es ist also – zurück zum Thema – eine „Best of – Compilation“ aus der „Radiotrinkerin“, den „Quitten für die Menschen…“, „Die Kugeln in unseren Köpfen“, „ē, „Mind-boggling – Evening Post“, und „Schließ einfach die Augen und stell dir vor ich wäre Heinz Kluncker“.

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Wer das Buch unbedingt haben will (es gibt ja hoffentlich Sammler da draußen): Meines hat einen kleinen Rotweinfleck am Buchblock vorne, auf dem Rückenschild einen Kratzer, ansonsten ist es nahezu fehlerlos.

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Durchs Rumstehen ist es etwas vergilbt, aber sonst noch gut zu haben. Sammler ahnen: So eine Prachtsausgabe war und ist nicht ganz billig. Aber fragen kostet ja nichts. An Liebhaber gebe ich immer gerne ab.

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