Lully, Hans und die Pins 2

Lully und Hans erinnerten sich auch noch sehr genau an die allererste Consumer Computer Messe in Hannover, die „CeBIT Home“. Und daran wie das IBM Signet und das Motto entstanden waren.

l1030617-lully-pins-8-15.jpg

Dann war die große Zeit des „network computing“ ausgebrochen, also noch vor der „e-business“ Ära. Die Pins waren aufregender und aufwändiger gearbeitet als vorher.

l1030618-lully-pins-9-50.jpg

l1030621-lully-pins-10-15.jpg

Eine schöne Zeit. Dann kam das große Fragezeichen: „Kann Ihre Software das auch?“ war die Frage, die dahinter stand. „Ein Fehler, sich so was ohne Erläuterung ans Revers zu heften…“, wandte Hans wichtig ein.

l1030611-lully-pins-11-15.jpg

„Ich habe erfahren, dass jede Rezeption auf Missverständnissen beruht, die positive wie die negative. Man kann die Missverständnisse nicht beeinflussen oder vermeiden. Es muss sich einfach eine gewisse Menge von Missverständnissen ansammeln. Und das heißt dann Erfolg“. „Auch ein Mosebach-Zitat, was?“ „Ja, genau. Auch aus dem Spiegel Interview.“ „Ist aber nicht immer richtig. Hier: Die CeBIT Home noch mal“:

l1030614-lully-pins-12-15.jpg

„War ein Versuch, hat keine Missverständnisse hervorgerufen, war eindeutig nicht erfolgreich, wurde geschlossen.“ Hans war richtig in Fahrt gekommen.

l1030612-lully-pins-13-15.jpg

„Aber schön war sie doch. Die Zeit damals…,“ murmelte Lully ganz gedankenverloren und sentimental. „On demand und so. Die schönen Maschinen…“

Hans ließ plötzlich auch einen Laut der Verzückung hören. „Guck mal, Lully, Das hier hat auch Klasse. So was kleines, feines gefällt mir. Ohne Schnörkel.

l1030629-lully-pins-14-50.jpg

Und so endete dann ihr Museumsbesuch an diesem Sonntag. Den Katalog wollten sie nicht mitnehmen, der war ihnen wie meistens etwas zu teuer. Sie freuten sich auf den nächsten verregneten Sonntag.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kunst veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar