Gehscha 9 / Gabel

An einem Samstag bei schlechtem Wetter machten sie einen Ausflug in den städtischen „Skulpturenpark“. Ein Künstler hatte unter dem Motto „Große Küche“ einzelne Kochutensilien auf den Marktplatz gestellt und gelegt. Zum Begehen.

Gehscha fand das sehr beeindruckend.

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Lully eher nichtssagend.

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Sie versuchten, eine Aussage oder einen Sinn darin zu finden, ließen es dann aber bleiben und hatten einfach so ihren Spass damit.

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Mittlerweile wohnte Lully ja bei Gehscha in deren Wohnung, die sie für einige Monate am Stadtrand gemietet hatte. Eigentlich war er seinen Ordensregeln nach verpflichtet, die Nächte in seiner Mönchskammer zu verbringen, aber es war noch niemand aufgefallen (es hatte noch niemand offiziell darüber gesprochen), dass er abends nicht mehr nach Hause kam.

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Tagsüber ging er seinen regulären Lehr- und seelsorgerischen Verpflichtungen nach, ein bisschen verschlafener vielleicht als früher…

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…aber abends und bis in die frühen Morgenstunden gehörte er ganz Gehscha.

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Es interessierte ihn auch nicht, was die Leute dachten, die ihn bei ihr ein- und ausgehen sahen.

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Er setzte alles auf diese Karte und riskierte damit viel. Gehscha war ihm das allerwichtigste. Und Gehscha ließ ihn in seiner Unvernunft tun und lassen, was und wie er wollte. Es tat ihm gut. Er blühte auf.

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