Wolkenstein Dienstag

Es hatte geregnet letzte Nacht. Trotzdem machte der Langkofel einen guten Eindruck.

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Heute Morgen schien die Sonne, dann regnete es gleich wieder. Saukalt. Gegen 13.00 Uhr war ich dann überzeugt, dass es trocken bleiben würde. Und machte mich auf den Weg, den ich mir für gestern vorgenommen hatte.

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Eine wunderschöne, postkartige Hochwaldlandschaft mit der St.-Sylvester-Kapelle, von Spaziergängern überlaufen, erwartet einen am Taleingang.

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Die schroffen, steilen Hänge sind ziemlich beeindruckend. Man muss ständig nach oben gucken, riskiert Genickstarre, gleichzeitig Stolpern und Hinfallen.

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Bizarre Felsabbrüche und Bergspitzen, vor allem auf der rechten Talseite (Piz Cyr ?), und am Ende des Canons befindet man sich in einem Talkessel, der an 3 Seiten von sensationellen und senkrechten Felswänden eingeschlossen ist.

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Zwischendurch entdeckt man verwitterte und mysteriöse Bilderstöcke und Kruzifixe, die übrigens – wie auch die Viehtränke hier – alle in den tollen Tobacco Wanderkarten eingezeichnet sind!

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Es war ein extrem kalter Wind, der da hinten von den Bergen herabwehte. Oben hatte es heute Nacht geschneit!

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Auf dem Weg zurück, sobald die Sonne von vorne schien, war es wieder prima warm. Der Langkofel lag wie so oft protzig malerisch im Gegenlicht.

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Ich bin dieses Mal nicht den Talweg gegangen, sondern den Berghang entlang zum Dorf zurück, was ein Glückstreffer war.

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Nicht nur weniger Fußvolk – außer der joggenden Bergsteigergruppe (was idiotische Sachen einem hier begegnen!) – auch der Weg war viel angenehmer. Gras statt holperigem Schotter.

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Und ich kam knapp unterhalb der Ruine Wolkenstein vorbei:

Erstens ein sehr kleines Ding („Burg“ stelle ich mir anders vor).

Zweitens ein Anstieg quasi wie auf Riesentreppenstufen. Viel Luftverbrauch und 1 Pause (my heart!)

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Drittens ein grandioser Halbrundblick ins Langental und ins Dorf.

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Dann ging es weiter am Berg entlang mit eins A Blick auf Wolkenstein. (Überlegung: gehe ich da morgen rauf auf die Hütten? Kommt aufs Wetter an. Wenn Schnee liegt, macht es keinen Sinn.)

Der Weg im Sonnenlicht zählte den Kreuzweg herunter von IX (da bin ich eingestiegen) bis I und dann ging es ab durch grüne Wiesen nach Hause. Ins Residence La Baita.

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War ein sehr schöner Tag.

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