Joe und die Kamillen

Einmal hatte sich Joe ganz übel in die Kamillenblüten verheddert.

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Zuerst wollte er sich so schnell wie möglich daraus befreien. Aber dann war es ihm ein so angenehmes Gefühl, von den kleinen weichen Blütenblätter im Nacken gekitzelt und massiert zu werden, dass er am liebsten für immer bei ihnen geblieben wäre.

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Aber das war natürlich nur eine törichte, romantische Quatschidee.

Und hier sind wir am vorläufigen Ende von Joes Abenteuern angelangt. Es wird wohl auch keine weiteren mehr geben. Leider. Denn ich habe ihn heute versehentlich geschrottet. Ohne Absicht. Er fiel einfach runter auf den Küchenboden und brach auseinander.

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Was jetzt aus Mähchen werden soll?

Mit Joe ist nichts mehr zu machen. Oder hat jemand eine Idee?

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6 Kommentare zu Joe und die Kamillen

  1. Roland sagt:

    Als erstes muss Joe natürlich ins Krankenhaus. (Dort bekommt er ausschliesslich Kamillentee!)
    Selbstverständlich wird Mähchen ihn dort regelmässig besuchen, bis Joe wieder gesund ist. Und gesund wird Joe vor allem deshalb, weil Prof. Dr. H. E. Berle vor kurzem eine bahnbrechende Pattex-Therapie erfunden hat!

  2. Ja, so könnte es gehen.
    Wobei der Professor staunen würde, dass bei Joe nichts geleimt, sondern alles nur gesteckt war. Deshalb war er auch einfach so auseinander gefallen. Zum ordentlich Zusammenstecken fehlten dem Professor aber die filigranen Fingerchen, deshalb würde zum Schluss nur eine Kurz-Variante des heilen Joes heraus kommen. Aber immerhin: voll funktions- und beziehungsfähig.

    HE

  3. rabbi ramon sagt:

    vielleicht könnte man joe auch via epo-doping zu ken machen. der ist stabiler und macht aus kamillen kleinholz. das ganze ist dann eine mischform aus kreationismus und evolution. rein plastik-technisch betrachtet. und sogar l. ron hubbard hätte daran seine freude. oder: tom cruise spielt joe. darf er denn in deiner küche drehen heiner?

  4. Mein lieber Rabbi, da hast Du aber ein paar Fässer aufgemacht…

    Tom Cruise kommt mir nicht in die Küche.
    Nie nicht. Sein Grinsen passt gar nicht durch die Tür.
    Obwohl mich es schon mal interessieren würde, wie einer so drauf ist, der einem schlechten Science Fiction Autor sein Geld, seinen Verstand und sein Leben widmet und daraus – wie TC behauptet – das Rezept seines Erfolges zieht. Der Tethan. (Ich sollte das Hubbard-Buch vielleicht doch mal lesen.)

    Andererseits finde ich es ja auch absurd, dass so eine lächerliche nebensächliche persönliche Glaubensgeschichte in allen Feuilletons zum Erbrechen breit getreten wurde. Jeder durfte etwas dazu sagen und herumkritisieren, an was Tom Cruise glaubt. Da waren wir alle wieder ein fest vereintes Volk von Inquisitoren, Besserwissern, Inhaber der einzig rechten Wahrheit, Erlaubern, Verbietern und Vorschreibern dessen, was geht und was nicht. Ekelhaft.

    Kreationsismus für den Hausgebrauch finde ich nicht mal so schlecht. Ich meine dann (und nur dann), wenn man eine Geschichte zu erfinden hat. Die „creatio ex nihilo“ geht einfach besser, wenn man etwas spontan und parallel entwickeln kann. Und nicht auf die Evolution warten muss. Andererseits entwickelt sich die Gechichte hier sehr evolutionär, was heißt, dass sie nicht zielgerichtet ist, sondern die Figuren sich anpassen den äußeren Umwelteinflüssen und Randbedingungen. Was also am besten passt, hat seinen evolutonären Vorteil und wird vom Auctor unweigerlich bevorzugt.
    Dabei habe ich übrigens ein verdammt gutes Gefühl (ja genau: Macht und Größe).

    Der objektive Nachteil von Ken: Er ist zu groß. Er würde meine Geschichte sprengen. Im richigen Sinne von „survival of the fittest“ passt er hier derzeit nicht. Aber natürlich prima in seiner eigenene Barbie-Nische.

    HE

  5. Steffen sagt:

    Puhh… Da macht Ihr aber gerade ein schwer nachvollziehbares, glaubensgeschichtliches Faß auf…
    Gut, dass ich aus der Küche ausgetreten bin und den Feuilleton eher meide.
    Zurück zu den Themen, die das normale Volk interessieren: Weiß jemand, wieviele saubere Velonisten beim Cours d’Honeur noch im Peleton verblieben sind und wer trägt eigentlich das Majot Jaune? Und wo zum Teufel treibt sich Mähchen herum?

  6. Na Steffen, hast Du die Tour gut überstanden?
    Du parlierst ja schon perfectemang francais, alle Achtung!

    Mähchen hat gerade eine Pilzentdeckung gemacht und musste mit Herrn Mindernickel und Frau Weichbrodt die Madagaskarstacheln besiegen.

    Beitrag darüber kommt bald. Sie muss sich erst erholen und die Bilder dazu aussuchen.

    (Sie lässt nicht alles veröffentlichen, was fotogtrafiert wird. Ich muss sie immer nach ihrer Freigabe fragen. Und meist hat sie dann auch noch eigene Ideen. Kann manchmal ganz schön anstrengend sein.)

    HE

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