Zu spät

Eigentlich (so fangen eigentlich immer die besten Sätze an) wollte ich jeden Tag einen Text für diesen Blog schreiben. Jetzt ist es gerade 00.02 Uhr. Also eigentlich zu spät für den Donnerstagsbeitrag.

Und eigentlich sollte das ja ein Blog sein, der schwerpunktmäßig über das Lesen und so weiter handelt. Mein Problem ist nur: Ich lese zur Zeit ganz wenig, habe aktuell gar keine Literatur zu kommentieren.

Für den Anfang ist hier mal eine kurze Liste der Bücher, die gerade oben auf dem Stapel liegen und schon ein Lesezeichen bekommen haben. Vielleicht beendet das meine derzeitige Leseschwäche:

Eric Ambler: „Anlass zur Unruhe“ (30er Jahre Mussolini Spionage Krimi)

Martin Mosebach: „Das Beben“ (neu bei DTV. Nur € 10,- für den Frankfurter Büchnerpreisträger)

Jean-Jacques Schuhl: „Ingrid Caven“ (Ein Roman über ihr Leben. Über sie wurde viel geschrieben in den letzten Wochen, im Zusammenhang mit Fassbinders Erbschaft.)

Das „Wurst“buch von Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach und Vincent Klink: Hervorragende Geschichten und Rezepte. Nur vor dem „Wurstsalat mit Orangenmarmelade“ kann ich nur warnen: Obacht!

Peter Sloterdijk: „Weltfremdheit“.

Tja.

Ernst Troeltsch: „Die Fehlgeburt einer Republik“ habe ich gestern halbgelesen in den Schrank gestellt (was ich eigentlich nur sehr ungern tue) Aber das ging leider gar nicht. Vielleicht wieder im Herbst.

Schluss für heute.

Gibt es Rezepte, wie man über die Leseunlust hinwegkommt?

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Ein Kommentar zu Zu spät

  1. lithium sagt:

    Bäääääääääääääääääääääääääääh.

    Wurstsalat mit Orangenmarmelade?
    Eindeiutig ein Fall von „Viele Köche verderben den Brei!“.

    Hast Du dieses Verbrechen bereits gesühnt?

    Ein Gruß vom Lithium

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